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Handball: HSG EURo gewinnt den Terra-Cup – TuS Nettelstedt wird Dritter

Hüllhorst auf Platz zwei

Hüllhorst (WB/mas). Die Saison rückt näher, es gilt die Form zu testen. Eine gute Möglichkeit dazu bot am Wochenende der Terra-Cup. Fünf Teams folgten der Einladung der HSG Hüllhorst. Der Turniersieg ging an die HSG EURo. Der Gastgeber kam in das Endspiel, der TuS Nettelstedt und der TuS SW Wehe schieden zuvor aus.

Antonia Liebsch ist neu bei der HSG Hüllhorst. Sie droht verletzungsbedingt aber nun gleich auszufallen. Foto: Pollex

Zwei Mannschaften aus der Oberliga waren am Start und eine davon, die HSG EURo, nahm am Ende auch den Titel mit nach Hause. Hinter dem Sieger reihte sich allerdings auch schon Verbandsligist und Gastgeber HSG Hüllhorst auf dem zweiten Platz ein. Die 18:22-Niederlage aus dem Endspiel konnte HSG-Trainer Christian Wiechert verschmerzen: »Wir haben bewusst auch auf junge Spielerinnen gesetzt, die es gut gemacht haben.« Kurz vor der Pause setzte sich EURo auf drei Tore ab und gab diese Führung nicht mehr her.

Vorjahr ist vergessen

Die Hüllhorster durften mit ihrem Abschneiden zufrieden sein. Schließlich hatten sie mit dem Einzug in das Halbfinale schon das Minimalziel erreicht. Auf diese Weise konnte die Auflage des Vorjahres vergessen gemacht werden. Da hatte die HSG nur um den fünften Platz gespielt. Dieses Mal verlief die Vorrunde deutlich erfolgreicher. Im Eröffnungsspiel wurde die SG Häver-Lübbecke aus der Bezirksliga mit 11:8 besiegt. Im Endspiel der Gruppe A kam es zu einem 16:16 im ersten Duell mit Oberliga-Aufsteiger HSG EURo. »Gegen Häver hatten wir noch viel Luft nach oben, gegen EURo hat mir das schon sehr gut gefallen. Ähnliche Leistungen werden in der Saison für viele Punkte reichen«, sagte Trainer Wiechert, der sich in der Abrechnung aufgrund des schlechteren Torverhältnisses mit dem zweiten Platz hinter EURo zufrieden geben musste. Doch auch diese machte den Einzug in das Finale möglich. Halbfinalgegner TSV Hahlen (Oberliga) war nicht in Bestbesetzung angetreten und wurde mit 19:15 besiegt.

Für die Hüllhorster hatte das Turnier auch noch einen bitteren Beigeschmack. Zugang Antonia Liebsch verletzte sich in der Vorrunde gegen EURo an der Schulter. Eine genauere Diagnose stand am Wochenende noch aus, eine MRT-Untersuchung soll Aufschluss geben. »Es bleibt zu hoffen, dass es nichts Schlimmeres ist, es sah aber nicht gut aus. Ein Ausfall von ihr wäre ein herber Rückschlag für uns«, stellte Wiechert fest.

Nettelstedt gewinnt Derby

In der Gruppe B wurde der TSV Hahlen der Favoritenrolle gerecht. Mit 17:14 wurde erst der TuS SW Wehe, der allerdings lange nur mit einem Tor zurücklag, besiegt, dann der TuS Nettelstedt mit 17:9. Im Altkreis-Duell zwischen den beiden Absteigern in die Landesliga wurde der zweite Halbfinalist ermittelt. Nettelstedt setzte sich hier knapp mit 11:10 durch.

Den Weherinnen gelang aber immerhin ein in Bezug auf das Ergebnis versöhnlicher Abschluss. Im Spiel um Platz fünf wurde Häver-Lübbecke mit 28:26 besiegt. In Sachen Leistung sah Trainer Armin Hensel aber noch Steigerungsbedarf: »Uns sind zu viele technische Fehler unterlaufen, unsere Chancenverwertung war miserabel.« Dennoch zog er nach einem intensiven Wochenende ein positives Fazit. Wehe absolvierte neben dem Turnier ein Trainingslager mit drei weiteren Einheiten. »Es ging darum, dass alle an ihre Grenzen gehen. Dabei ist deutlich geworden, dass der Teamgeist stimmt«, sagte Hensel.

Der TuS Nettelstedt wurde am Ende guter Dritter, gewann das Siebenmeterwerfen gegen Hahlen mit 3:2. Dazu gekommen war es, weil der TuS nur noch fünf Spielerinnen zur Verfügung hatte.

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