1. www.westfalen-blatt.de
  2. >
  3. Lokalsport
  4. >
  5. Huellhorst
  6. >
  7. Hüllhorst gibt Finalchance aus der Hand

  8. >

Handball-Kreispokal: 15:17-Niederlage im Halbfinale gegen Hahlen

Hüllhorst gibt Finalchance aus der Hand

Porta Westfalica (WB/mas). Die Enttäuschung aus dem vergangenen Jahr ist vergessen. Die Handballerinnen der HSG Hüllhorst sind dieses Mal in die Endrunde des Kreispokals eingezogen. Gestoppt wurde der Verbandsligist erst im Halbfinale von Oberligist TSV Hahlen. Für die drei weiteren Altkreis-Vertreter war nach der Vorrunde Schluss.

Im Kreispokal wieder bei der HSG Hüllhorst im Einsatz: Leonie Mohr und Eva Grannemann (im Hintergrund). Foto:

Endrunde

Das Minimalziel hatte die HSG Hüllhorst mit dem Erreichen des Halbfinals schon erreicht. Es wäre aber durchaus auch noch etwas mehr drin gewesen. Gegen den Oberligisten TSV Hahlen lieferte Hüllhorst eine Partie mit hohem Tempo ab. »Wir hatten das Geschehen sogar länger im Griff«, sagte HSG-Trainer Christian Wiechert. Dessen Mannschaft setzte sich bis zur 28. Minute auf 13:10 ab und schien dem Finale entgegenzuspielen. Dann schlichen sich aber ein paar unglückliche Entscheidungen in das Offensivspiel, Hahlen war sofort zur Stelle. Innerhalb von neun Minuten wurde das Spiel zum 16:13 (37.) gedreht – die Vorentscheidung. »Wir können dennoch viel Positives mitnehmen«, sagte Wiechert.

Erfreulich aus HSG-Sicht: Leonie Mohr und Eva Grannemann konnten wie schon in der Vorrunde Spielpraxis unter Wettkampfbedingungen sammeln. Dieses Duo hatte vier beziehungsweise sechs Monate pausiert.

Gruppe 3

In der Vorrunde am Freitag hatten die Hüllhorsterinnen die Vorgaben ihres Trainers erfüllt. Nur der Start gegen den TV Hille gestaltete sich beim 14:12 noch ein wenig holprig. Nach der Hälfte der Spielzeit stand es nämlich noch unentschieden. »Danach haben wir uns aber sehr konzentriert präsentiert«, lobte Christian Wiechert. Zunächst wurde Bezirksligist Meißen-Röcke mit 15:6 abgefertigt, dann gelang ein glattes 17:9 gegen Klassenpartner Petershagen-Lahde – und damit auch eine Art Revanche. Beide Teams waren schon im Vorjahr aufeinander getroffen. Ein Remis beförderte Hüllhorst damals vorzeitig aus dem Turnier.

Gruppe 1

Die beiden Altkreis-Teams verpassten den Einzug in die Endrunde, der TuS Nettelstedt muste sich mit dem dritten, der TuS SW Wehe mit dem vierten Platz in dieser ausgeglichenen Gruppe zufrieden geben. Für beide wäre aber durchaus auch mehr drin gewesen. Nettelstedt befand sich lange auf Endrunden-Kurs. Erst eine 10:15-Niederlage im letzten Spiel gegen Gastgeber Häver-Lübbecke besiegelte das Aus. Zuvor hatte der TuS ein Remis gegen Favorit Minden-Nord (8:8) erspielt und auch das Landesliga-Derby gegen Wehe mit 7:6 gewonnen. Hier waren die Nettelstedterinnen durchgehend in Führung, erzielten spätestens durch das 7:4 von Isabelle Kaufmann (19.) die Vorentscheidung.

Hoffnungen auf den Gruppensieg durften sich zunächst auch die ohne Toptorschützin Neele Bruhn angetretenen Weherinnen machen. Sie begannen den Turniertag mit einem 7:6-Erfolg gegen den späteren Erstplatzierten Häver-Lübbecke und legten ein 17:9 gegen Warmsen nach. Ein besseren Abschneiden verhinderten dann aber die beiden Niederlagen gegen Nettelstedt und Minden-Nord (6:8).

Gruppe 4

Für die HSG Espelkamp-Fabbenstedt gab es nichts zu holen. Als Einstimmung setzte es zum Auftakt eine 3:21-Klatshe gegen Oberligist HSG EURo. »Da wurde uns der Klassenunterschied deutlich aufgezeigt. Allgemein war die Gruppe hart für uns«, sagte Trainer Benjamin Hennerkes. Immerhin: Beim 10:15 gegen Möllbergen präsentierte sich die HSG klar verbessert und gestaltete die Partie 20 Minuten lang offen.

Startseite