1. www.westfalen-blatt.de
  2. >
  3. Lokalsport
  4. >
  5. Hüllhorst
  6. >
  7. Tengern: Hinspiel dient als Warnung

  8. >

Tabellenführer möchte gegen Rietberg den Vorsprung verteidigen – FC Preußen vor Pflichtaufgabe in Bad Lippspringe

Tengern: Hinspiel dient als Warnung

Hüllhorst/Espelkamp (WB). Die Rollen scheinen klar verteilt zu sein. Die beiden Fußball-Landesligisten aus dem Altkreis gehen als Favoriten in ihre Partien am Sonntag. Tabellenführer TuS Tengern empfängt den Zwölften Viktoria Rietberg, der FC Preußen Espelkamp ist zu Gast beim Schlusslicht BV Bad Lippspringe.

Marc Schmedtlevin

Im Heimspiel der Vorsaison hatte der TuS Tengern um Waldemar Jurez (Mitte) gegen Rietberg leichtes Spiel, gewann mit 6:1. Foto: Schmedtlevin

TuS Tengern - Viktoria Rietberg. Ein Blick auf die Tabelle genügt Tengerns Trainer Olaf Sieweke nicht. »Das ist mir zu einfach«, sagt er und deutet damit die Gefahr an, die dieses Spiel mit sich bringt. Vor allem habe Sieweke noch das Hinspiel vor Augen. In Rietberg kam der TuS gerade noch so zu einem 3:3 durch einen Treffer von Waldemar Jurez in der 90. Minute. »Wir wissen, wie schwer diese Aufgabe wird und wir können ja eigentlich auch nicht jedes Spiel gewinnen«, sagt Sieweke.

Eine Frage der Einstellung

Natürlich möchte aber auch der Coach die beeindruckende Serie von acht Siegen in Folge mit seinem Team fortsetzen. Vor allem, um die hervorragende Ausgangslage mit drei Punkten Vorsprung an der Tabellenspitze mit in die schwierigen nächsten Wochen zu transportieren. »Es stimmt natürlich: Wenn wir Erster werden möchten, sollten wir zu Hause gegen Rietberg gewinnen«, gibt Sieweke doch zu. Dies sei allerdings nur mit der hundertprozentigen Fokussierung jedes Spielers im Team möglich. Eine Frage der Einstellung also. »Wenn wir auch nur ein bisschen nachlassen, werden wir ganz sicher dafür bestraft«, warnt Sieweke.

Gegner Rietberg spielt als Zwölfter noch gegen den Abstieg, dürfte daher kämpferisch in Tengern auftreten. Aber auch spielerisch hat die Viktoria um die starke Offensive mit Lennart Kleygreve und Marc Birkenhake einiges zu bieten. »Dagegen müssen wir hinten gut stehen und dann unsere Tore machen. Die Rechnung ist eigentlich ganz einfach«, scherzt Sieweke, der nur auf Alexander Borchard verzichten muss.

BV Bad Lippspringe - FC Preußen Espelkamp. Zu Beginn dieser Woche stand die Partie noch auf der Kippe. Der Grund: Bad Lippspringe trat aufgrund starken Personalmangels am vergangenen Wochenende in Rietberg nicht an. Die weitere Saison stand auf der Kippe. Nun gab es aber Entwarnung aus dem Kurort. Der BV wird die Saison auf jeden Fall bis zum Ende spielen. Diese Entscheidung fällten die Verantwortlichen in dieser Woche. Fünf A-Jugendspieler werden in den Kader aufgenommen, um gegen die Personalsorgen anzukommen. »Uns wurde vom Staffelleiter ebenfalls bestätigt, dass die Serie in Bad Lippspringe weitergeht«, sagt Preußen-Trainer Tim Daseking.

Daseking fordert Ernsthaftigkeit

Grundsätzlich scheint die Aufgabe beim Tabellenletzten eine leichte zu sein. Schließlich kassierte Bad Lippspringe in den vergangenen Wochen gegen Tengern (0:7) sowie Hövelhof (0:8) heftige Klatschen und stellt mit schon 67 Gegentreffern die mit Abstand schwächste Defensive der Liga. »Wir sollten diesen Gegner dennoch nicht unterschätzen, da sind weiterhin gute Fußballer im Aufgebot. Wir müssen dieses Spiel mit der nötigen Ernsthaftigkeit angehen«, fordert Daseking, ohne dann aber auch deutlich zu formulieren: »Wir müssen dort gewinnen.«

Vor allem defensiv verlange der Coach eine Steigerung im Vergleich zur Vorwoche. Beim 5:3 gegen Bad Westernkotten kassierte der FCP bei wenigen Angriffen des Gegners drei Gegentore. »Wir müssen noch konsequenter verteidigen und dürfen nicht nachlässig agieren. Vielleicht gelingt es uns dann auch noch, ein bisschen dominanter als zuletzt aufzutreten«, sagt Daseking, dem weiterhin nur ein kleiner Kader zur Verfügung steht – obwohl Bjarne Adick wieder bereitsteht. Es fehlen aber weiterhin Lino Salle, Maxim Dyck und Eren Kelemci.

Startseite
ANZEIGE