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Kilian Ramroth kommt vom TuS Gehlenbeck und Joel Waterbär aus der A-Jugend des SV Rödinghausen

Tengern holt Talente im Doppelpack

Tengern (WB). Trotz der anhaltenden Corona-Pause bleibt der TuS Tengern nicht untätig und hat weitere Weichen für die kommende Saison gestellt. Der Fußball-Westfalenligist verstärkt sich im Sommer mit Innenverteidiger Kilian Ramroth vom A-Kreisligisten TuS Gehlenbeck und Offensivkraft Joel Waterbär aus der A-Jugend des Regionalligisten SV Rödinghausen. Das hat Tengerns sportlicher Leiter Christian „Klappi“ Meyer am Sonntag bekanntgegeben.

Hans Peter Tipp

Tengerns sportlicher Leiter Christian Meyer hat zwei weitere Neuzugänge bekanntgegeben. Foto: Volker Krusche

Die vielversprechenden Nachwuchskräfte sind nach Stürmer Okan Sakarya (Türkgücü Espelkamp) und den Mittelfeldakteuren Sinar Nahmet (TuRa Löhne) sowie Maxi Appels (SV Eidinghausen-Werste) die Neuzugänge vier und fünf für das Team, das in der kommenden Saison vom früheren Arminia-Bielefeld-Profi Stefan Studtrucker trainiert wird. Damit ist das Personalpuzzle in Tengern allerdings noch nicht vollendet. „Es werden wohl noch zwei oder drei Spieler dazukommen“, sagte Meyer am Sonntag: „Wir denken noch an einen Abwehrspieler, einen Stürmer, und wir suchen auch noch einen zweiten Torwart. Damit wäre der Kader dann voll.“

Mit Waterbär und Ramroth sind dem TuS jetzt zwei aufstrebende, junge Talente ins Netz gegangen. Der 19 Jahre alte und 1,80 Meter große Rechtsfuß Waterbär ist laut Meyer im Angriff vielseitig einsetzbar. „Er kann sowohl auf den Flügeln wie auch im Zentrum spielen“, sagte Tengerns sportlicher Leiter über den jungen Mann, der in der Jugend beim SC Paderborn spielte und in Hille-Rothenuffeln wohnt. „Fußballerisch gut ausgebildet und mit viel Potenzial – genau solche Leute wollen wir bei uns haben“, sagte Meyer über den künftigen TuS-Akteur, der im vergangenen Jahr wegen eines Kreuzbandrisses lange pausieren musste. Das aber ist laut Meyer kein Problem mehr: „Joel hat bis zur Corona-Pause wieder voll mittrainiert und auch schon wieder zwei Einsätze in der A-Jugend des SV Rödinghausen gehabt.“

Von dem zwei Jahre älteren Linksfuß Kilian Ramroth verspricht sich Meyer ebenfalls einiges. Für Ramroth, der seit den Minikickern beim TuS Gehlenbeck gespielt hat, ist es der erste Vereinswechsel in seiner noch jungen Laufbahn. „Er ist ein klassischer Innenverteidiger und das größte Talent, das wir in der Kreisliga haben“, betonte Meyer. Nicht nur, weil Ramroth mit einer Größe von 1,98 Meter echtes Gardemaß mitbringt, traut Meyer ihm den Sprung in die Verbandsliga ohne weiteres zu: „Ich räume ihm gute Chancen ein, sich durchzusetzen.“

Ramroth selbst bezeichnet den Wechsel zum TuS Tengern als eine große Chance: „Sportlich gibt es hier in der Nähe keine bessere Möglichkeit, höherklassigen Fußball zu spielen und mich weiterzuentwickeln. Deshalb wollte ich mir diese Chance nicht entgehen lassen.“ Der Verteidiger will alles daran setzen, die in ihn gesetzten Erwartungen zu erfüllen: „Es wird definitiv ein krasser Sprung. Aber ich werde versuchen, meine Chance zu nutzen. Wenn ich mir das nicht zutrauen würde, dann wäre ich sicherlich nicht gewechselt.“

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