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HSG Hüllhorst und TuS Gehlenbeck streben mit Heimsiegen den vorzeitigen Klassenverbleib an

Ziele zum Greifen nah

Hüllhorst/Lübbecke/Rahden (WB). Der Abstiegskampf bleibt im Fokus: In der Verbandsliga strebt die HSG Hüllhorst mit einem nächsten Heimsieg einen großen Schritt in Richtung Rettung an. Schon eine der letzten Chancen muss parallel der TuS Nettelstedt II ergreifen. Eine weitere Landesliga-Saison möchte sich der TuS Gehlenbeck sichern.

Marc Schmedtlevin

Christopher Kreft und die Teamkollegen der HSG Hüllhorst dürfen sich mit Blick auf das Heimspiel auf starke Gegenwehr einstellen. Foto: Pollex

Verbandsliga: Hüllhorst erwartet Kampfspiel

Die halbe Liga muss sich weiterhin mit dem Thema Abstieg beschäftigen. Dazu zählt auch die HSG Hüllhorst sowie der kommende Gegner Spvg. Steinhagen. In Zahlen ausgedrückt: Der Achte der Tabelle trifft auf den Elften. »Da ist nichts anderes als ein Kampfspiel zu erwarten. Es geht darum, wer in den entscheidenden Momenten wacher ist, wer sich nach dem freien Ball schmeißt«, sagt HSG-Trainer Lars Halstenberg, der mit seinem Team drei Pluspunkte mehr auf dem Konto hat. Hochrechnungen sind derzeit schwierig, doch bei einem Heimsieg dürften den Hüllhorstern der Klassenverbleib kaum noch zu nehmen sein. »Genau deswegen ist dieses Spiel jetzt so wichtig für uns«, sagt Halstenberg, der auf die gesammelte Erfahrung aus den Vorjahren setzt: »Wir haben in diesen wichtigen Spielen, gerade zu Hause, immer ganz gut ausgesehen.«

Aus HSG-Sicht müsse die eigene Stärke das Spiel entscheiden – gemeint ist damit die Abwehrreihe. Über volle Einsatzbereitschaft müsse zudem das Publikum mitgerissen werden. Doch Vorsicht ist geboten. Auch Steinhagen scheint den Kellerkampf mittlerweile angenommen zu haben. Das verdeutlichte zuletzt ein überraschender Sieg in Porta. »Die kommen auch über ihr Team und setzen hinten auf eine ähnliche Spielanlage wie wir«, sagt Halstenberg, der speziell vor den Rückraumspielern Jan Phillip Lindemann, Joachim Vogel und Christoph Lewanzik warnt. Dagegen aufbieten kann der Coach vermutlich den bestmöglichen Kader. Nur hinter Philipp Grabeins Einsatz steht ein Fragezeichen.

Ganz anders sind die Voraussetzungen beim TuS Nettelstedt II. Das Schlusslicht ist im Derby beim TSV Hahlen nun schon zum Siegen verdammt. Sechs Punkte beträgt der Rückstand zum Drittletzten nun schon, der TuS-Reserve bleiben noch sechs Partien zur Aufholjagd. Aufgeben ist nach jetzigem Stand noch keine Option. »Wir werden alles versuchen, es ist noch nichts entschieden«, sagte Trainer Michael Scholz, der bisher allerdings noch keine Partie auf der Bank verfolgen konnte, in der vergangenen Woche. Dass die Nettelstedter in der Liga mithalten können, machten sie an den vergangenen Spieltagen deutlich. Gegen Isselhorst und Altenbeken sowie in Emsdetten hielt der TuS II sehr gut mit, verlor aber jeweils mit einem Tor Differenz – bitterer geht es wohl nicht. Die Wende zum Guten soll nun im Mühlenkreisduell eingeleitet werden.

Landesliga: Gehlenbeck hat wieder Großes vor

Das Ziel ist schon zum Greifen nah: Mit einem Heimsieg im Kreisduell gegen Eintracht Oberlübbe könnte sich der TuS Gehlenbeck quasi den Klassenverbleib sichern. Benötigt wird dafür ein Topleistung wie in der Vorwoche, als ein überraschender 33:20-Erfolg gegen den Vierten aus Jöllenbeck gelang. »Wir sind richtig heiß auf Oberlübbe«, verspricht TuS-Trainer Sebastian Griese, der auf einen voll besetzten Kader zurückgreifen kann. Gegner Oberlübbe scheint nicht in der besten Phase der Saison anzureisen, gewann nur eines der letzten vier Spiele.

Tabellenplatz fünf will der TuS SW Wehe verteidigen. Dazu wird ein Heimsieg gegen den HCE Bad Oeynhausen benötigt. Genügend Motivation dürfte den zuletzt zweimal siegreichen Wehern ein Rückblick auf das Hinspiel liefern. In der Kurstadt kassierte der TuS nach einer der schwächsten Leistungen der Saison eine 25:36-Klatsche – gegen einen damals noch keinesfalls stabilen HCE. Mit einem Sieg könnten sich die Weher auch alle Optionen auf ein historisch gutes Landesliga-Abschneiden erhalten. Da die Schwarz-Weißen noch ein Nachholspiel offen haben, scheint Platz drei im Bereich des Möglichen zu liegen.

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