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Handball-2. Bundesliga: TuS N-Lübbecke schlägt den VfL Gummersbach mit 35:27 (17:11)

Im Rausch Richtung 1. Liga

Lübbecke

Feuer frei in der Lübbecker Handball-Hölle: Mit einer Handball-Gala der Extraklasse hat der TuS N-Lübbecke das Spitzenspiel sensationell deutlich mit für sich entschieden. Nach dem 35:27-Heimsieg gegen den VfL Gummersbach darf der TuS mehr denn je vom Aufstieg in die 1. Liga träumen. Zur Halbzeit des Spitzenspiels der 2. Handball-Bundesliga führte der TuS N-Lübbecke gegen den VfL Gummersbach schon überraschend deutlich, in der zweiten Halbzeit wurde es noch besser. So könnte Erstliga-Handball aussehen...

Ingo Notz Alexander Grohmann

Tom Skroblien feiert den fulminanten Heimsieg des TuS N-Lübbecke gegen den VfL Gummersbach. Foto: Jan Strohdiek

Die Partie hatte mit einem Schockmoment in der Merkur Arena begonnen: Timm Schneider, Mannschaftskapitän des VfL Gummersbach, knallte nach einer Abwehraktion von Yannik Dräger und Dominik Ebner mit dem Hinterkopf auf den Lübbecker Boden und blieb minutenlang regungslos liegen. Lübbeckes Mannschaftsarzt Lars Holzapfel reagierte schnell und sprintete direkt aufs Feld. Die Konsequenz: Ebner bekam schon nach 95 Sekunden die Rote Karte. Nach einigen Minuten Unterbrechung schien der TuS N-Lübbecke von der Schockmoment nachhaltiger beeindruckt zu sein als die Gummersbacher: Bozovic und Fynn Herzig warfen die Gäste nach gut vier Minuten mit 2:0 in Führung. Danach fingen sich die Lübbecker und sorgten mit zwei schnellen Treffern innerhalb weniger Sekunden der 5. Minute für den Ausgleich zum 2:2. Mit wichtigen Toren des Ex-Gummersbachers Florian Baumgärtner sowie von Tom Skroblien und Valentin Spohn holten sich die Lübbecker ihrerseits die erste Zwei-Tore-Führung (6:4/13.). Ab da gab es kein Halten mehr: Mit einer unglaublich aggressiven und konsequenten Abwehrarbeit kämpften sich die Lübbecker zurück, der gefürchtete Tempohandball Marke Emir Kurtagic überrollte dessen Ex-Verein immer wieder mit kaum zu verteidigenden Tempoläufen aufs Neue.

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