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Die A-Jugend der JSG NSM-Nettelstedt hat es auch mit dem THW Kiel oder der SG Flensburg-Handewitt zu tun

Eine tolle Herausforderung

Lübbecke (WB). Mit einem Ostwestfalen-Derby werden die Nachwuchshandballer der JSG NSM-Nettelstedt in die neue Saison in der A-Jugend-Bundesliga starten. Am Samstag, 7. September, empfängt das Team von Julian Grumbach in der Sporthalle in Nordhemmern die HSG Handball Lemgo.

Volker Krusche

Hannes Krassort und seine Teamkollegen starten am 7. September daheim gegen Lemgo. Foto: Pollex

Aus 48 wird 36. Gespielt wird diesmal mit verkleinerten Staffeln und einem neuen Modus. Die vier Staffeln absolvieren zunächst eine Einfachrunde mit neun Spieltagen, die bereits Mitte November abgeschlossen ist. Anschließend wird das Teilnehmerfeld geteilt in eine Meisterrunde und eine Pokalrunde. Die besten vier Teams einer jeden Staffel haben bereits die Qualifikation für die neue Saison in der A-Jugend-Bundesliga sicher und qualifizieren sich für die Meisterrunde. Dort kommt es in den zwei Achtergruppen zu 14 weiteren Partien, wobei es für jedes Team gegen sechs neue und einen bekannten Gegner aus der Vorrunde geht. Die besten vier Mannschaften qualifizieren sich dann für das Viertelfinale, wo in Überkreuzpartien die Halbfinalteilnehmer ermittelt werden.

Am 4. Oktober gegen GWD

In der Pokalrunde bleiben die Staffeln aus der ersten Saisonhälfte erhalten, die Teams duellieren sich in Hin- und Rückrunde. Für die beiden besten Mannschaften einer jeden Staffel geht es ins Viertelfinale des DHB-Pokals. Nach einer Doppel-KO-Runde erreichen die Sieger dann das Final Four, das an einem Tag ausgespielt wird. Sein Erreichen beschert den Teams gleichzeitig den Startplatz für die kommende Spielzeit.

Einfach wird die Saison aus Sicht der JSG nicht, denn die Gegnerschaft hat es in der Nordstaffel, in die man gemeinsam mit Minden und Lemgo rutschte, ins sich. Hinzu kommt, dass man nur vier Heimspiele bestreitet, dafür aber fünfmal in der Fremde aufzulaufen hat. Gleich am 2. Spieltag geht es für das Grumbach-Team zum amtierenden Deutschen Meister nach Flensburg. Eine Woche später heißt es erneut auswärts zu spielen, diesmal beim HC Bremen. Am 4. Oktober steigt dann das kreisinterne Highlight, erwartet NSM-Nettelstedt in Nordhemmern die Grün-Weißen aus Minden. Dem schließen sich das Gastspiel beim THW Kiel, die Hausaufgabe gegen den HSV Hamburg, die Hürde bei TuSEM Essen und das Heimspiel gegen den VfL Bad Schwartau an. Die einfache Runde endet schließlich am 16. November mit der Partie bei der DJK Adler Königshof. Spätestens dann ist klar, ob es für die JSG in der Meister- oder Pokalrunde weitergeht.

19-Mann-Kader

Das Trainergespann Julian Grumbach und »Schorse« Borgmann kann für die Saison 2019/2020 auf einen 19-Mann-Kader bauen: drei Torhüter und 16 Feldspieler. Nicht mehr dabei sind Leistungsträger wie Marvin Mundus, Jonas Hehemann, Torben Boehlke oder Mats Grzesinski. Insgesamt sind nur noch sechs Spieler des letztjährigen Kaders an Bord: Torhüter Patrick Gerloff, Kreisläufer Juri Bockermann, Rechtsaußen Malte Nürnberger, Linksaußen Louis Lengauer sowie die Rückraumspieler Hannes Krassort und Eric Südmeier. Neben zahlreichen B-Jugendlichen, die in die neue Altersklasse aufrückten, blickt die JSG auch auf drei externe Zugänge: von GWD Minden kamen Torhüter Valentin Beckmann und Linkshänder Mark Artmeier, von der TSG Altenhagen/Heepen Rückraum-Rechts Rene Plaß. Im diesjährigen Team stehen zudem Torhüter Luan Camic, die Linksaußen Julian Grote und Fin-Lasse Röbke, Rechtsaußen Günther Laurens, Kreisläufer Julius Brune sowie die Rückraumspieler Michel Gerfen, Jonas Hoffmann, Jannik Zajak und Luis Altenburg.

Reizvoller Modus

Den neuen Modus empfindet Trainer Julian Grumbach, der auf Daniel Gerling folgt, als reizvoll. »Klar will man unbedingt zu den besten vier Teams in seiner Staffel gehören, wir wissen aber um die Schwere der Aufgabe.« Das sei insbesondere auf die Neueinteilung der Staffel zurückzuführen. »Es ist schon eine tolle Herausforderung, gegen Mannschaften wie den THW Kiel oder die SG Flensburg-Handewitt aufzulaufen.« Aber auch die anderen neuen Gegner seien nicht von Pappe. »Ich denke jedoch, dass sich viele Teams auf einem etwa gleichen Niveau befinden. Da werden Nuancen entscheiden. Wichtig ist, dass man sich keinen Ausrutscher leistet.« Neu würden aber auch die weiten Anfahrten sein. »Aber wir nehmen es, wie es kommt und denken wirklich nur von Spiel zu Spiel.«

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