Tischtennis/Volleyball: Die ersten Sportarten stoppen den Ligabetrieb

Hinserie wird abgebrochen

Altkreis Lübbecke (WB). Doppelschock am Wochenende: Die Hinrunde in den Tischtennis-Ligen des Westdeutschen Tischtennis-Verbandes ist am Sonntag per Rundschreiben und mit einem Beschluss des Vorstands für Sport abgebrochen worden. Der Westdeutsche Volleyball-Verband hat seinen Spielbetrieb zunächst bis zum 22. November auf Eis gelegt.

Ingo Notz

Unfreiwillige Tischtennis-Pause: Ab sofort ruht der Spielbetrieb. Foto: Marius Becker

Beide Fachverbände reagierten damit auf die akute Aufwärtsentwicklung der Corona-Zahlen. Unterschiede gibt es in der Herangehensweise: Während die Tischtennis-Spieler ihre planmäßige Hinrunde bereits bis 31. Dezember auf Eis gelegt haben und alle weiteren Spiele offiziell gestrichen worden sind, gilt der Beschluss der Volleyballer zunächst befristet bis 22. November. Bei den Volleyballern besteht zudem auch noch die Hintertür-Möglichkeit, Spiele auszutragen, wenn sich die beteiligten Teams einig werden sollten.

Bei den Tischtennis-Assen gelten die bisher ausgetragenen Spiele weiterhin, ab Januar sollen die Partien der Rückrunde ausgespielt werden, sofern es sich um Spiele handelt, die in der Vorrunde – mit umgekehrtem Heimrecht – nicht schon stattgefunden haben. So hoffen die Tischtennis-Asse, zumindest jede Paarung einmal in der Saison ausspielen zu können und auf diesem Weg eine gerechte Abschlusstabelle zu erreichen.

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