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Fußball-Kreisliga A: Trainer sagt beim Tabellenvierten diesmal gleich für zwei Jahre zu – Kader bleibt zusammen

Daniel Bönker hat weiter „Bock“ auf SuS Holzhausen

Holzhausen

Daniel Bönker hat weiter „Bock“ auf den SuS Holzhausen. Der Trainer hat beim A-Ligisten gleich für weitere zwei Jahre seine Zusage gegeben. Auch weil die Entwicklung der jungen Mannschaft längst nicht zu Ende ist.

Alexander Grohmann

Nach einer Knieverletzung in der Hinrunde läuft er mittlerweile wieder rund: Daniel Bönker freut sich auf die kommenden Aufgaben beim SuS Holzhausen. Foto: Stefan Pollex

Dass der B-Lizenz-Inhaber sich beim Tabellenvierten für einen längeren Zeitraum festlegte, hängt auch mit der guten Perspektive zusammen und daran, dass der Kader komplett zusammen bleibt. Bönker sieht noch viel Potenzial: „Ich habe Bock darauf, die Truppe weiterzuentwickeln. Wir haben viele junge Spieler“, freut sich der 38-Jährige auf den weiteren gemeinsamen Weg beim SuS.

Der Ex-Torwart befindet sich als Trainer in Holzhausen in seiner dritten Saison und hat noch lange nicht genug. Zumal es nicht nur sportlich gut läuft. Auch das Umfeld behagt Bönker: „Der Verein ist gut aufgestellt. Es packen viele Leute mit an, die für den SuS alles geben. Das fluppt hier einfach.“

Daniel Bönker über das Umfeld

Nicht „gefluppt“ hatte es für die SuS-Kicker zu Saisonbeginn, als mehrere Punktverluste dafür sorgten, dass der Aufstiegskandidat der Musik zunächst hinterherhechelte. Auch wenn das Team danach einen Lauf startete und sich mit sechs Siegen in die Winterpause verabschiedete: Die magere Zwischenbilanz von drei Punkten aus den ersten vier Spielen hängt dem A-Ligisten immer noch nach.

„Wir haben ein bisschen das Problem, dass Gehlenbeck und Fabbenstedt vorneweg marschieren und so gut wie keine Federn gelassen haben“, weiß Bönker, der den Aufstieg trotz neun Punkten Rückstand auf Platz eins noch nicht abgeschrieben hat. „Die direkten Duelle stehen ja noch aus, aber viel erlauben dürfen wir uns nicht mehr.“

Schwacher Start und Abbruch-Szenario schmälern die Aufstiegs-Chancen

Vor allem dann nicht, wenn die Saison aufgrund der Corona-Pandemie nach der Hinrunde beendet sein sollte. Für die Saisonverkürzung spricht das immer schmaler werdende Zeitfenster, zumal der Re-Start in der Corona-Pandemie weiter nicht absehbar ist. „Dass wir mehr als die sieben Hinrundenspiele durchbekommen, kann ich mir nicht vorstellen. Man kann ja nicht aus jeder Woche eine englische Woche machen.“

Mittelfristig sind die Aussichten aber sehr gut: Mit Max Huge und Philipp Thorstraten rücken im Sommer zwei weitere Talente aus der A-Jugend auf. Schon in der laufenden Saison haben die „jungen Wilden“ beim A-Ligisten verstärkt das Heft in die Hand genommen. „Spieler wie Bjarne Rabbe, die vor drei Jahren A-Jugend-Meister geworden sind, sind jetzt voll im Seniorenbereich angekommen“, sagt Bönker, der seinen 20-Mann-Kader gut aufgestellt sieht: „Wir müssen jetzt nicht um die Häuser ziehen und die Leute ansprechen.“

SuS-Kontinuität in allen Bereichen: Auch Co-Trainer Olli Jahnke hat zugesagt, Martin Lidke und Daniel Kruse bilden weiter das Trainergespann in der zweiten Mannschaft.

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