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Tischtennis: Die Bezirksliga-Herren des TTC Rahden stehen nach dem 9:7 im Topspiel gegen Löhne-Schweicheln zu 99,9 Prozent als Landesligaaufsteiger fest

RTTC hat Meistertitelso gut wie sicher

Rahden  (WB). Drittletzter Spieltag, Erster gegen Zweiter, der große Showdown. Viel besser hätte der Spielplan gar nicht konstruiert werden können. Und die Akteure beider Teams setzten genau das um, was die Konstellation versprach: Ein Spiel auf hohem Niveau mit kaum zu übertreffender Spannung. Am Ende gewann der TTC Rahden. Wie im Hinspiel 9:7 gegen die TTSG Löhne-Schweicheln. Der Titel in der Tischtennis-Bezirksliga der Herren ist zu 99,9 Prozent eingefahren.

Volker Krusche und Adrian Rehling

Michael Walke liefert auch im Topspiel gegen Löhne-Schweicheln wieder überragend ab. Foto: Pollex

Im Grunde hätte der RTTC nach Spielende schon die Korken knallen lassen können, denn an der Rückkehr in die Landesliga gibt es eigentlich keinen Zweifel mehr. Da der Direktvergleich seit Jahren nicht mehr entscheidet, sondern das Spielverhältnis, sind die Rahdener bei vier Punkten Vorsprung und einem Plus bei den Spielen von 16 gegenüber Löhne nur noch in der kühnsten Theorie vom Platz an der Sonne zu verdrängen. Löhne müsste seine ausstehende Partie gegen Kellerkind Bardüttingdorf II klar gewinnen, die Nordkreisler dann daheim gegen den Rangdritten Wehrendorf, gegen den am Samstag der Sack allerdings zugemacht werden soll, und beim Fünftplatzierten, dem Gadderbaum aber auch deutlich verlieren. Absolut unwahrscheinlich. Das sieht auch Michael Meier so: »Es müsste jetzt schon verdammt viel schieflaufen, wenn das jetzt noch in die Hose gehen sollte!«

Löhne fehlt die Nummer sechs

Der RTTC profitierte im Spitzenspiel davon, dass Löhne ohne seine Nummer Sechs antreten musste. Der nachgerückte Ersatzmann erwies sich als nicht so stark, als dass der im unteren Paarkreuz den Rahdenern hätte Paroli bieten können. Bei den Hausherren musste indes Stefan Brase mit einer Grippe passen.

Die Partie war wie schon im Hinspiel unglaublich umkämpft. Wie im ersten Aufeinandertreffen gelang es dem RTTC das Löhner Spitzendoppel etwas überraschend zu schlagen. Michael Walke und Karsten Grundmann setzten sich in drei Sätzen souverän gegen Herken/Viermann durch. Zweifellos ein Knackpunkt. Henning Vogelsang und Jörg Grundmann verloren indes in vier Sätzen gegen Höltkemeier/Nobbe, während Fynn Diepold und Rüdiger Peitz ihren Gegenübern nicht den Hauch einer Chance ließen.

Bärenstark., wie schon die ganze Rückrunde, präsentierte sich Michael Walke. Er gewann gegen Löhnes Topspieler Karsten Höltkemeier und revanchierte sich dabei eindrucksvoll für die Hinspiel-Niederlage. Auch gegen Tobais Herken ging er als Sieger hervor.

Zusammen mit Grundmann stockte er zunächst zum 4:2 auf. Rahden hielt den Vorsprung bis zum 6:4, dann allerdings legten die Gäste einen starken Zwischenlauf hin. Beim 6:7 lag Rahden urplötzlich erstmals hinten. Doch die Gastgeber behielten die Nerven: Insbesondere Fynn Diepold, der beim Stand von 6:7 im fünften Satz schon 3:8 hinten lag und noch mit 11:9 gewann. Peitz legte in drei Durchgängen zum 8:7 nach und das Abschlussduo Vogelsang/Grundmann vollendete zum 9:7.

Rahdens Dank ging abschließend an die Löhner, die einer Verlegung der Partie auf Freitag zustimmten, weil der RTTC am Samstag auf Henning Vogelsang hätte verzichten müssen.

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