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Fußball-Kreisliga A: TuS Eintracht Tonnenheide strebt wieder einen Platz im Mittelfeld an

Tonnenheide: Es kann nur bergauf gehen

Rahden (WB/mas). Spannung hatten sie beim TuS Eintracht Tonnenheide erst einmal genug. Nach dem erst spät gesicherten Klassenverbleib in der Vorsaison soll es aus Sicht des A-Ligisten nun wieder bergauf gehen. Ein Platz im Mittelfeld wird angestrebt.

Wollen mit Eintracht Tonnenheide wieder weiter nach oben: (hinten von links) die Trainer Torben Kreienbrock, Pawel Zapala und Marc Anderson mit den Zugängen (vorne von links) Luke Jackson, Patrick Rossel, Benjamin Rossel und Tim Möhlenpage. Foto: Marc Schmedtlevin

Der Optimismus ist nämlich zurück in Tonnenheide. Dies liegt vor allem daran, dass es eine so verkorkste Spielzeit wie die vergangene – unter anderem mit frühem Trainerwechsel – wohl kaum noch einmal geben wird. »Wir hatten personell wirklich großes Pech«, erinnert sich Trainer Torben Kreienbrock. Der beinahe permanente Kampf gegen den Abstieg habe eine Menge Kraft gekostet – und vor allem auch einen entscheidenden Faktor: »Der Spaß hat bei uns gelitten, weil wir immer unter Druck standen«, sagt Kreienbrock. Doch Kollege Pawel Zapala hat in dieser schweren Phase auch Positives festgestellt: »Im richtigen Moment waren alle da, haben geholfen. Das zeichnet den Verein aus.«

30er machen gerne Platz

Genau daran wolle er nun mit seinen beiden Kollegen Pawel Zapala und Marc Anderson arbeiten. »Wir peilen jetzt möglichst schnell einen gesicherten Platz an. Dann kommt auch der Spaß zurück. Und wir wollen unseren Spielern ein spannendes Training bieten«, sagt Kreienbrock, der bei der Eintracht auch eine Art Umbruch einleiten möchte. Das Trio Zapala, Kreienbrock, Anderson müsse nämlich keinesfalls mehr dauerhaft auf dem Feld stehen: »Wir machen gerne Patz, wenn sich andere Jungs anbieten. Wir sind alle über 30, da müssen wir auch nicht mehr jede Woche ran.«

Deutlich wird jedenfalls, dass die Zusammenarbeit unter den Trainern passt. Sie verlange von allen eine intensive Kommunikation, doch die vielfältigen Möglichkeiten seien ein großer Vorteil. »Wir wechseln uns zum Beispiel bei der Ansprache ab. So wird es für unsere Jungs nie monoton. Und wir rotieren auch bei der Trainingsarbeit, das hängt ganz von den Inhalten ab«, betont Zapala.

Zentrale Rolle für Rossels

Neben den Trainern dürften zwei neue Spieler zentrale Rollen im Tonnenheider Spiel in der neuen Saison einnehmen: Benjamin und Patrick Rossel sind vom Bezirksligisten SC BW Vehlage gekommen. Speziell für Patrick Rossel ergeben sich jetzt wieder besonders kurze Wege, denn er wohnt in Sportplatz-Nähe. In den Serien 2016/17 und 2017/18 war der Offensivmann schon einmal in Tonnenheide aktiv. Mit Bruder »Benni« bringt er nun noch einen Defensivspezialisten mit. »Wir sind davon überzeugt, dass sie uns sportlich nach vorne bringen werden. Und sie können ihre Erfahrung an unsere jüngeren Spieler weitergeben und diese somit auch weiter entwickeln. Genau das fordern wir von ihnen«, sagte Pawel Zapala. Ebenfalls neu ist mit Luke und David Jackson sowie Martin Paul ein Trio aus der zweiten Mannschaft. Mit Tim Möhlenpage stößt zudem ein Rückkehrer nach mehrjähriger Pause wieder hinzu.

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