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Fußball-Bezirksligist verlängert mit dem Bezirksliga-Trainer bis 2023

TuS Dielingen setzt weiter auf Schubert

Dielingen

Seine beiden ersten Jahre beim TuS Dielingen sind geprägt von der Corona-Pandemie. Jetzt sollen zwei weitere Jahre folgen, in denen Carsten Schubert den sportlichen Aufwärtstrend fortsetzen will. Der Trainer hat sich mit den Verantwortlichen des TuS Dielingen auf eine Vertragsverlängerung bis 2023 geeinigt.

 

Foto: Ingo Notz

Der TuS Dielingen hat den Vertrag von Trainer Carsten Schubert um zwei Jahre verlängert. „Vielleicht schaffen wir es ja mal, dass er eine komplette Saison bei uns absolvieren kann“, sagt der Vereinsvorsitzende Wilhelm Beneker scherzhaft.

Seit seinem Amtsantritt im Jahr 2019 kam dem Coach des Fußball-Bezirksligisten nun schon zweimal die Corona-Pandemie in die Quere. Die erste Saison dauerte nur eine Halbserie, die zweite Spielzeit ist nach bislang erst acht gespielten Partien auf unbestimmte Zeit unterbrochen.

Schubert will endlich einmal eine ganze Saison machen

Ungeachtet dessen und trotz der vielen Fußball-Pausen hat Carsten Schubert bereits seine Handschrift bei den Dielingern hinterlassen. „Wir sind sehr zufrieden mit ihm. Er hat die Mannschaft stabilisiert, wir sind auf einem guten Weg“, unterstreicht TuS-Boss Beneker.

Ein Beleg: In der laufenden Saison ging für den Tabellensiebten (13 Punkte) erst eine Partie verloren. „Wir haben vielleicht ein paar Unentschieden zu viel, sonst würden wir weiter oben stehen“, so der Vorsitzende. Wichtig ebenfalls: „Auch die Spieler sind total zufrieden mit Carsten, von daher war es gar keine Frage, dass wir verlängern.“

Wilhelm Beneker, Vorsitzender TuS Dielingen

Nachdem Schubert seine Arbeit im Sommer 2019 beim TuS Dielingen, als Nachfolger von Sebastian Schmidt, aufgenommen hat, stand weder Schuberts erste Saison (Abbruch im März 2020) noch seine zweite Saison (Unterbrechung seit November 2020) unter guten Vorzeichen. Sportlich konnte der Dammer die Leistung der Mannschaft stabilisieren und zuletzt weiter positiv voranbringen. Nun einigten sich Vorsitzender Wilhelm Beneker und Trainer Carsten Schubert auf eine Verlängerung seines Engagements um weitere zwei Jahre. „Endlich mal eine komplette Saison hier zu trainieren“, das ist Schuberts Wunsch. „Wir sind mit der Entwicklung der Mannschaft zufrieden. Carsten findet die richtige Ansprache bei den Spielern“, ergänzt Beneker. Auch Schuberts „Co“ Maxim Dyck bleibt zwei weitere Jahre bei seinem Heimatverein.

Der TuS freut sich nicht nur über die Vertragsverlängerung mit dem Trainerteam, auch beim Kunstrasenplatz geht es weiter voran: „Die Corona-Pause haben wir genutzt, um unsere sportliche Infrastruktur aufzuwerten. Mit der Errichtung eines modernen Kunstrasenplatzes in Dielingen hat unser Verein weiter an Attraktivität gewonnen. Hier in Dielingen tut sich was. Dafür erhalten wir viel Zuspruch und Aufmerksamkeit“, ergänzt Vorstandskollege Stephan Sander.

Auch Dyck macht weiter – Gespräche mit potenziellen Neuzugängen

Sowohl mit den Spielern des aktuellen Kaders sowie mit potenziellen Neuzugängen steht der Verein in aussichtsreichen Gesprächen. „Wir spielen in einer sportlich interessanten Liga. Viele Jungs möchten gerne überkreislich Fußball spielen und ein gutes Umfeld vorfinden. Beides können wir in Dielingen anbieten“, fasst Beneker die Dinge rund um den Verein zusammen. Mit der aktuellen Vertragsverlängerung mit Trainer Schubert und dem spielenden Co-Trainer Maxim Dyck bis 2023 setzt der Vorstand in turbulenten Zeiten das nächste Zeichen für Kontinuität und Verlässlichkeit beim TuS Dielingen.

Mittelfristige Planungen sind wegen des neuerlichen Lockdowns unmöglich. Beneker geht mittlerweile davon aus, dass die Saison 2020/2021 nicht wieder angepfiffen wird. „Gespielt werden kann realistisch betrachtet nicht vor Mai. Der FLVW strebt aber eine einheitliche Lösung für alle Ligen an. Das große Problem ist die Oberliga mit 21 Mannschaften. Da müssten einige Teams noch 14 Partien austragen, um die Hinrunde zu beenden. Das wird kaum zu schaffen sein. Daher sieht es aktuell nach einem Saisonabbruch ohne Wertung aus“, gibt der Funktionär einen Einblick.

Wilhelm Beneker

Beim TuS macht man sich daher nichts vor. Spätestens in der nächsten Saison wollen die Dielinger, die dann auch auf ihren neuen Kunstrasenplatz zurückgreifen können, dann wieder angreifen. Für die Freigabe der Spielfläche fehlt nur noch der letzte Arbeitsschritt mit der finalen Korkverfüllung und dem Aufstellen der Tore. „Damit haben wir im Lockdown natürlich gerade keine Eile. Wenn die Politik freie Fahrt gibt, wird das in Angriff genommen“, so Beneker. Die Aussicht auf den künftig nutzbaren Kunstrasenplatz sorgt auch bei den Seniorenkickern längst für Vorfreude. „Die Jungs sind alle schon heiß darauf, endlich drauf zu dürfen“, sagt Wilhelm Beneker.

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