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Handball-2. Bundesliga: TuS N-Lübbecke gastiert beim EHV Aue

Alles in der eigenen Hand

Lübbecke

Das ist keine Überraschung mehr: Die Zweite Bundesliga ist immer wieder für Überraschungen gut... Nach der Gummersbacher Pleite in Rimpar hat der TuS N-Lübbecke im Aufstiegsrennen wieder alles in der eigenen Hand. Angefangen beim Auswärtsspiel gegen den EHV Aue am Sonntag (17 Uhr).

Ingo Notz 

Peter Strosack mahnt zu einem konzentrierten Auftreten in Aue. Foto: Ingo Notz

Bei nun wieder nur einem Punkt Rückstand auf den Altmeister Gummersbach und angesichts der noch überraschenderen Niederlage des HSV Hamburg im Duell des Ersten gegen den Letzten Fürstenfeldbruck ist das Rennen um mindestens den zweiten Platz wieder völlig offen. Die ersten drei Teams liegen nun in einem Fenster von drei Punkten und die direkten Duelle mit den Aufstiegsrivalen stehen für die Lübbecker noch aus. Ein paar Stunden vor den Patzern der Konkurrenz hatte Lübbeckes Kapitän Peter Strosack mit einem Blick auf die Tabellensituation noch gesagt: „Fakt ist: Viel darf nicht mehr passieren. Es ist schwer einzuschätzen. Hamburg kann man schon ein wenig ausklammern. Wir haben jetzt sicher einen kleinen Nachteil.“ Der dank der Schützenhilfe aus Rimpar wieder etwas kleiner geworden ist. Damit das auch so bleibt, müssen die Lübbecker nun in Aue nachlegen. „Wir wissen alle, was es heißt, auswärts anzutreten, gerade auch in Aue, auch ohne Zuschauer. Daher sind wir gut beraten, uns konzentriert und gut vorzubereiten und mit maximalem Engagement an diese Aufgabe heranzugehen, um keine böse Überraschung zu erleben!“ Der Gegner dürfe nicht unterschätzt werden: „Aue war lange oben dabei, hat jetzt ein paar Punkte abgegeben nach der Pause und wegen Verletzungen. Das ist aber eine Mannschaft, die den Kampf in ihrer DNA hat!“ Das mussten die Lübbecker auch schon im Dezember bemerken, als sich die Ostdeutschen nie aufgegeben haben. „Wir haben einige Führungen leichtfertig aus der Hand gegeben und das Hinspiel unnötig spannend gemacht. Es ist uns damals nicht gelungen, den Sack frühzeitig zuzumachen“, erinnert sich Emir Kurtagic an ein „zähes“ Aufeinandertreffen in der Arena.

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