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Handball-Bundesliga: Lübbeckes Rivale wird abgewiesen

Gummersbach scheitert mit Einspruch

Keine Spielwertung in der Handball-Bundesliga: Der Ligaverband Handball-Bundesliga (HBL) hat entschieden, dass das Spiel zwischen dem TuS Ferndorf und dem VfL Gummersbach wie ausgetragen mit 27:25 für den TuS Ferndorf in der Tabelle verzeichnet bleibt. Am Dienstag, 14. April, hatte Ferndorf sportlich gewonnen, dabei hatte es aber Ärger wegen des Einsatzes eines Spielers gegeben...

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Keine Punkte vor Gericht: Die Gummersbacher Niederlage gegen Ferndorf bleibt weiter bestehen. Foto: Marijan Murat

Lübbecke atmet auf und das auch wegen eines Rechtsanwalts aus dem Lübbecker Land. Der Reihe nach: Hintergrund des Gummersbacher Protests: Der Altmeister hatte nach der Niederlage reklamiert, dass auf Ferndorfer Seite mit Lukas Pechy ein Spieler auf der Platte gestanden hatte, der nicht auf der Spielerliste auftauchte und auch nicht auf dem Spielbericht eingetragen war. Daher vertraten die Oberbergischen die Meinung, dass das Spiel wegen des Einsatzes eines nicht teilnahmeberechtigten Spielers für den VfL gewertet werden müsste. Der TuS, vertreten durch Rechtsanwalt Helge Olaf Käding, Experte für Handballrecht aus Büscherheide mit Kanzlei in Minden, verwies auf ein einschlägiges Urteil des höchsten DHB-Handballgerichts und argumentierte damit, dass die Handballregeln, die das Nachtragen eines Spielers auf den Spielbericht während des Spiels erlauben, sofern dort noch Platz ist, gegenüber einschränkenden Vorschriften der HBL höherrangiges Recht seien. Dieser Auffassung hat sich auch die HBL angeschlossen.

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