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Zweitligist TuS-N-Lübbecke steigert sich im Test gegen Minden nach schwachem Start

Kleines Glücksgefühl nach dem 27:25 gegen GWD

Lübbecke (WB). Handball-Zweitligist TuS N-Lübbecke hat im letzten Vorbereitungsspiel vor dem Start in den zweiten Saisonabschnitt ein Zeichen gesetzt. Die Mannschaft des Trainers Emir Kurtagic gewann am Donnerstagabend in einem freundschaftlichen Derby gegen den alten Rivalen GWD Minden mit 27:25 (11:16).

Hans Peter Tipp

Lübbeckes Lukasz Gierak erzielt gegen GWD Minden vier Tore. Foto: Oliver Krato

Der Zweitligist, der vor rund 1000 Zuschauern in der Lübbecker Kreissporthalle als Gast beim künftigen Mitmieter angetreten war, verschlief die Anfangsphase völlig und geriet gegen die erste GWD-Garnitur schnell mit 4:12 (17.) ins Hintertreffen. „Bis dahin hatten wir keinen guten Abschluss. Da hat uns die nötige Präzision gefehlt, und dafür haben uns die Mindener mit ihrem guten Tempospiel bestraft“, sagte der TuS-Halbrechte Dominik Ebner über den schleppenden Start ins „Auswärtsspiel“.

Während der TuS zauderte, zauberte GWD bereits. Den zwölften Treffer erzielte Mindens Linksaußen Joscha Ritterbach per Kempa auf Zuspiel des Rechtsaußen Max Staar. Danach wachten die Lübbecker aber auf. Bis zum Seitenwechsel kämpften sie sich zunächst zurück ins Spiel und legten im zweiten Abschnitt dann richtig los. In der 37. Minute stellte Jan-Eric Speckmann mit dem 17:18 erstmals den Anschluss her. Der Linksaußen besorgte mit dem 22:21 (48.) auch die erste Führung. Die baute der TuS gegen Mindens zweite Garnitur auf 25:22 (54.) aus und gewann, obwohl es beim 26:25 noch einmal eng wurde.

„Für die Seele war dieser Sieg ganz gut“, sagte Lübbeckes erfolgreichster Werfer, Linksaußen Jan-Eric Speckmann: „In der Anfangsphase waren wir vielleicht noch nicht ganz wach. Aber in der zweiten Halbzeit haben wir gezeigt, was in uns steckt und was wir erreichen können, wenn wir voll da sind. Dieses kleine Glücksgefühl nehmen wir jetzt mit in den zweiten Saisonabschnitt.“

„Wir spielen, um zu gewinnen. Da ist es egal, ob es sich um ein Testspiel handelt“, freute sich auch Ebner darüber, das letzte Spiel der Wintervorbereitung mit einem Erfolgserlebnis abgeschlossen zu haben. Allerdings hatte auch er gesehen, dass bei GWD am Ende nicht mehr die erste Wahl auf der Platte gestanden hatte: „Wir sollten den Sieg jetzt nicht zu hoch hängen. Mit der Startformation hat Minden uns schon Grenzen aufgezeigt. Aber nach der Pause haben wir unser wahres Gesicht gezeigt und uns in der Abwehr gesteigert.“ Und wie es aussieht, kann der TuS wie schon in der Hinrunde dieser Saison auch im zweiten Saisonabschnitt weiter auf seine Defensive bauen.

TuS-Tore: Speckmann 7/2, Strosack 5/2, Gierak 4, Walczak 2, Genz 2, Ebner 2, Bagaric 2, Spohn 2, Schade 1

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