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Handball-Zweitligist nimmt betroffenen Spieler vorsorglich aus dem Training – Partie gegen Rimpar nicht in Gefahr

Rätselraten beim TuS N-Lübbecke nach positivem Corona-Befund

Lübbecke.

Böse Überraschung beim TuS N-Lübbecke: Bei der wöchentlichen Corona-Testung ist ein Spieler positiv getestet worden. Das Ergebnis sorgt bei den Verantwortlichen für Rätselraten. Der Spieler wird vorerst aus dem Verkehr gezogen.

Alexander Grohmann

Nach dem Schneechaos und der Spielabsage in Dessau nun mal wieder Corona-Sorgen: TuS-Geschäftsführer Torsten Appel musste am Donnerstag einen positiven Corona-Test im Kader des Handball-Zweitligisten vermelden, konnte aber zugleich leichte Entwarnung geben: Das Heimspiel der Lübbecker am Freitag gegen Rimpar ist nicht in Gefahr. Foto: Oliver Krato

„Wir können uns das nicht erklären, zumal der betroffene Spieler einen CT-Wert von 36 aufweist“, sagt der Sportliche Leiter Rolf Hermann. Menschen mit einem CT-Wert von knapp über 30 gelten in der Regel als nicht mehr infektiös. Der Akteur vom Verein dennoch vorsorglich aus dem Training genommen.

Nach dem positiven Testbefund, der am heutigen Donnerstag vom Mindener Labor übermittelt worden war, nahm der Handball-Zweitligist umgehend Kontakt zum Gesundheitsamt in Minden sowie zur HBL auf, um das weitere Vorgehen abzustimmen. Die gute Nachricht: Auswirkungen auf das Heimspiel am Freitagabend gegen die DJK Rimpar Wölfe hat der vermeintliche Lübbecker Corona-Fall nicht.

„Das Ganze hat keinen Einfluss auf das Spiel“, teilte Geschäftsführer Torsten Appel mit. Vom Gesundheitsamt erhielt der TuS die Information, dass der Spieler angesichts des hohen CT-Werts – Werte von über 30 weisen auf eine sehr niedrige Viruskonzentration hin – nicht als ansteckend gilt. Auswirkungen auf die Mannschaft hat der Vorfall somit nicht. Das Abschlusstraining kann beim TuS wie vorgesehen über die Bühne gehen. Für den auf den ersten Blick positiven Akteur gab es angesichts des hohen CT-Werts auch keine Auflagen seitens der Gesundheitsbehörde, da dieser Spieler in der Vergangenheit bereits einmal an Corona erkrankt war. „Wir sind dennoch lieber auf Nummer sicher gegangen und haben entschieden, dass der betroffene Spieler im Training draußen bleibt und noch einmal getestet wird“, so Appel.

Geschäftsführer Torsten Appel zum „mysteriösen“ Corona-Fall im Kader

Der Test wird am Donnerstag aus zeitlichen Gründen im Mindener Klinikum vorgenommen, um rechtzeitig vor dem Spiel am Freitag ein Ergebnis vorliegen zu haben. Rolf Hermann hält nicht für ausgeschlossen, dass es sich um einen „Test-Fehler“ handelte und das neue Ergebnis negativ sein wird. „Das hat es ja auch schon gegeben“, so der Sportliche Leiter. Zur Debatte steht vor dem Spiel gegen Rimpar dann nur noch, ob der unter Corona-Verdacht stehende TuS-Akteur eingesetzt werden darf oder nicht. Diese Entscheidung hat auf Grundlage des Test-Ergebnisses dann die HBL zu treffen.

Torsten Appel nutzte die Gelegenheit, um sich beim Mindener Gesundheitsamt für die „tolle Zusammenarbeit“ in den vergangenen Monaten zu bedanken. „Die Expertise, die wir dort immer wieder bekommen, ist für unsere Entscheidungsfindung in dieser Saison extrem hilfreich“, so der Geschäftsführer.

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