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TuS N-Lübbecke: In der Heimat sorgt Wasser für die Verlegung des ersten Heimspiels

Schwitzen für den Aufstieg

Barsinghausen (WB/Kru/mas). Optimale Bedingungen findet Handball-Zweitligist TuS N-Lübbecke dieser Tage in der Sportschule des Niedersächsischen Fußballverbandes (NFV) in Barsinghausen vor (wir berichteten). Und das betrifft nicht nur Unterkunft und Verpflegung im angegliederten Sporthotel Fuchsbachtal, sondern auch alle sportlichen Einrichtungen. Kein Wunder, dass die Gesamtanlage schon häufig von der deutschen Fußball-Nationalmannschaft oder internationalen Auswahlteams zu Trainingszwecken oder Quartieren vor Länderspielen genutzt wurde.

Schwitzen für eine erfolgreiche Saison: (von links) Kenji Hövels, Valentin Spohn, Marko Bagaric und die Kollegen bei einer Einheit im Kraftraum. Foto: Volker Krusche

Erfreut sind Aaron Ziercke und seine Mannen, die bis Freitag im 33.000 Einwohner zählenden Städtchen in der Region Hannover besonders über die Temperaturen in der Karl-Laue-Sporthalle, denn die Klimaanlage drückt die Gradzahl auf ein erträglich Maß.

Erstes Heimspiel verlegt

Während also im Trainingslager alles den Wünschen der heimischen Handballer entspricht, werden ihre Wünsche in der Lübbecker Kreissporthalle mit Blick auf das erste Heimspiel nicht erfüllt. Das kann nämlich nicht am geplanten Termin, am Sonntag, 2. September, ausgetragen werden. Wie der heimische Zweitligist mitteilt, »ist der Grund für die ungeplante Verlegung des ersten Heimspiels die Umbaumaßnahme an der Halle.« Die Arbeiten am Hallendach, die Verlegung eines anderen Hallenbodens und die Erneuerung der Lichtanlage sowie der sanitären Anlagen hatte schon im Juni begonnen und sollte eigentlich rechtzeitig zum ersten Heimspiel fertig sein. »Wir wollten ursprünglich ja am Freitag spielen. Das ging nicht. Da die Spielfeldlinien verklebt werden und anschließend austrocknen müssen, war auch der Samstag nicht möglich. Daher hatten wir uns für den Sonntag entschieden«, sagt TuS-Geschäftsführer Torsten Appel.

Wassereinbruch in der Halle

Der wurde nach Auskunft von Kreis-Pressesprecherin Sabine Ohnesorge nun davon unterrichtet, »dass es durch einen Wassereinbruch infolge Regens und einer Verzögerung der Verlegung des Hallenbodens möglich sein könnte, dass die Baumaßnahme bis zum Spieltermin nicht fertiggestellt ist.«

Daher wird nun am Dienstag, 11. September, um 19.30 Uhr nach Rücksprache mit Gegner Wilhelmshavener HV und dem Ligaverband gespielt. »Den Termin hat uns der Kreis Minden-Lübbecke zugesagt«, so Appel. »Dadurch finden dann nach zwei Auswärtsspielen danach zwei Heimpartien binnen vier Tagen statt.«

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