Corona-Fall beim VfL Lübeck-Schwartau – Auswärtsspiel kann trotzdem stattfinden

TuS N-Lübbecke: Spielfreigabe erst kurz vor Hamburg

Lübbecke WB

Hektische Betriebsamkeit hinter den Kulissen: Beinahe hätte das Auswärtsspiel des TuS N-Lübbecke heute Abend beim VfL Lübeck-Schwartau noch abgesagt werden müssen. Die Spieler wussten von alldem nichts.

Alexander Grohmann

Leos Petrovsky will mit dem TuS N-Lübbecke heute Abend im Aufstiegsrennen beim VfL Lübeck-Schwartau nachlegen. Was selbst die TuS-Handballer nicht wussten: Das Spiel stand kurz vor der Absage. Der Grund: Beim Gegner hat es einen Corona-Fall gegeben. Foto: Oliver Krato

Grünes Licht erst kurz vor dem Anpfiff: Wegen eines mittlerweile bestätigten Corona-Falls beim Gegner stand das heutige Auswärtsspiel des TuS N-Lübbecke in der 2. Handball-Bundesliga beim VfL Lübeck-Schwartau (19.30 Uhr) bis zuletzt auf der Kippe.

„Unsere Mannschaft musste heute ‚blind‘ los fahren“, verriet Geschäftsführer Torsten Appel. Hintergrund: Der VfL Lübeck-Schwartau hatte den TuS am Dienstag über einen auffälligen PCR-Test eines VfL-Spielers informiert. Am Mittwoch wurde nach nochmaliger Testung der positive Corona-Befund offiziell bestätigt.

Musste einmal mehr bei der Spielplanung improvisieren: Geschäftsführer Torsten Appel erhielt erst heute Nachmittag um 16.30 aus Lübeck die Bestätigung, dass gespielt werden kann. Da war der Mannschaftsbus schon lange unterwegs. Foto: Oliver Krato

„Der Spieler war vom VfL zum Glück frühzeitig isoliert worden, der Rest des Kaders ist nicht betroffen, so dass die Partie ohne Bedenken durchgeführt werden kann“, berichtete Appel heute erleichtert, nachdem er ein paar hektische Stunden erlebt hatte. „Da war ganz schön Strom auf der Schiene.“ Auf den erlösenden Anruf aus Lübeck musste Appel bis 16.30 Uhr warten. „Da war unser Bus schon 50 Kilometer vor Hamburg“, so der Geschäftsführer, der mit dem Auto anreiste.

Die Mannschaft bekam von alldem nichts mit. Im Bus war nur Trainer Emir Kurtagic eingeweiht. „Die Spieler sollten auf keinen Fall abgelenkt werden“, erklärte Appel die Herangehensweise. Mit einem Sieg beim Tabellensechsten wollen die TuS-Profis heute den nächsten Schritt Richtung Aufstieg machen.

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