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Handball, 2. Bundesliga

TuS-Rivale lässt Einspruch offen

Lübbecke (WB).

Helle Aufregung in der 2. Handball-Bundesliga: Der ersten Freude in der Lübbecker Fanszene über die erneuten Ausrutscher des Handball-Zweitligisten VfL Gummersbach gegen den TuS Ferndorf folgte die Befürchtung, dass die Niederlage in Ferndorf keinen Bestand haben könnte.

Ingo Notz

TuS-Geschäftsführer Torsten Appel sieht die zusätzlichen Kosten kritisch. Foto: Ingo Notz

Was war passiert? TuS Ferndorfs Linksaußen Lukáš Péchy hatte gegen Gummersbach zum 3:2 getroffen. Bei der Eingabe des Treffers fiel allerdings auf, dass Péchy nicht auf dem Spielberichtsbogen auftauchte. Péchy wurde direkt auf die Tribüne geschickt, sein Treffer wurde aber gegeben, da das Spiel bereits wieder angepfiffen worden war und danach das einmal gegebene Tor nicht mehr vom Kampfgericht in der Halle annulliert werden konnte. Ein Fehler, der dem VfL, aber eben auch dem Kampfgericht anzukreiden ist. Mit welchen Folgen? Endgültige Aussagen gab es dazu bisher noch nicht. „Das wird wohl noch geprüft“, teilte TuS-Geschäftsführer Torsten Appel mit, der sich wegen des schwebenden Verfahrens noch nicht weiter dazu äußern wollte. Der Altmeister hat nach der Niederlage jedenfalls erst einmal auf dem Spielbericht einen eventuellen Einspruch vermerken lassen. Für diesen haben die Gummersbacher laut Andreas Wäschenbach, Geschäftsleitung Spielorganisation der HBL, nun zwei Wochen Zeit und müssten innerhalb dieser Frist in dem Fall die zweite Kammer des Bundessportgerichts des Deutschen Handball-Bundes anrufen, die dann die Rechtmäßigkeit des Einsatzes des Spielers Péchy und damit auch die Wertung des Spiels abschließend zu bewerten hat.

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