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Handball, 2. Bundesliga: TuS N-Lübbecke schlägt den Dessau-Rosslauer HV 06 mit 31:22

TuS zaubert sich ins erste Finale

Lübbecke

Das läuft dann wohl unter legales Doping: Mit fast 500 Fans im Rücken hat sich Handball-Zweitligist TuS N-Lübbecke am Freitagabend an sich selbst und der nach mehr als acht Monaten ohne Fans ungewohnten Kulisse berauscht. Zur Halbzeit führt der TuS gegen den Dessau-Rosslauer HV mit 16:7, am Ende feierte der TuS mit seinen Fans einen 31:22-Heimsieg.

Von Ingo Notz

Marko Bagaric siegte mit dem TuS bei der Rückkehr der Fans gegen Dessau. Foto: Oliver Krato

Eine Schrecksekunde erlebten die Lübbecker Handballer vorm Spiel, eine auch schon in der Trainingseinheit am Mittwoch: Im Aufwärmprogramm knallte Roman Becvar beim Fußballspielen mit dem Schienbein mit voller Wucht gegen den Torpfosten. „Der hat sogar eine kleine Delle davongetragen“, berichtete der Sportliche Leiter Rolf Hermann. Die Befürchtung: Auch der Knochen von Becvar könnte einen „Knacks“ abbekommen haben. Doch die Untersuchung im Krankenhaus ergab wie durch ein Wunder keine schwerwiegende Verletzung. „Roman hat Entwarnung gegeben und sich im gleichen Atemzug für das Dessau-Spiel bereit gemeldet“, sagte Lübbeckes sportlicher Leiter Hermann über das Glück im Unglück. Ganz so glücklich endete das dann aber doch nicht: Roman Becvar konnte am Freitagabend zwar in die Merkur Arena einlaufen, allerdings nur in Zivil. In knielangen Shorts und rotem Shirt stand er hinter der Ersatzbank und musste sich das Spiel aus ungewohnter Position ansehen, ein bedauerndes Schulterzucken und trauriger Blick inklusive.

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