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Handball, 2. Bundesliga: TuS N-Lübbecke schlägt den ASV Hamm-Westfalen 22:20

TuS zittert sich zum Heimsieg

Lübbecke

Große Erleichterung beim TuS N-Lübbecke: Der Tabellenzweite der Zweiten Handball-Bundesliga hat das Heimspiel gegen den ASV Hamm-Westfalen mit 22:20 für sich entschieden. Damit bleiben die Lübbecker im Monat der Wahrheit weiter auf Kurs und haben den Rückschlag vom Mittwoch in Lübeck gut verarbeitet.

Ingo Notz 

Vor der Partie holte der TuS durch Geschäftsführer Torsten Appel und den Sportlichen Leiter Rolf Hermann noch die Verabschiedung der früheren Leistungsträger Marian Orlowski und Jo Gerrit Genz nach, die im vergangenen Jahr zum vermeintlichen Aufstiegskandidaten Hamm gewechselt sind. Nach dem emotionalen Teil, der ohne Fans in der weitgehend leeren Merkur Arena natürlich in einem kleineren Rahmen verlief als sich die Beteiligten es gewünscht hätten, ging es auf der Platte als Gegner zur Sache. Mit einer deutlich verbesserten Körpersprache gingen die Lübbecker in das Westfalen-Derby: Nicht noch einmal sollte so etwas passieren wie am Mittwochabend in Lübeck bei der überraschenden Niederlage gegen Lübeck-Schwartau. Mit einer aggressiven Deckung, einem deutlich besser aufgelegten Keeper Aljosa Rezar und einer besseren Quote in der Chancenverwertung erspielten sich die Hausherren in den ersten zehn Minuten eine Drei-Tore-Führung. Nach dem 6:3 folgte allerdings auch der erste Bruch, Hamm kam nun besser ins Spiel und bei Lübbecke häuften sich die Fehlversuche. Die logische Folge: In der 18. Minute war der Vorsprung verspielt, Hamm beim 7:7 wieder auf Augenhöhe. Ausgerechnet ein Ex-Lübbecker sorgte in der Schlussphase der ersten Halbzeit dann unfreiwillig dafür, dass der TuS doch noch mit einer Führung in die Pause gehen konnte. Jo Gerrit Genz vergab zweimal unglücklich, die Gegenzüge saßen und so hatte der TuS mit einer 11:9-Führung kurz vor dem Halbzeitpfiff sogar die Möglichkeit, mit drei Toren Vorsprung in die Kabinen zu gehen. Der letzt Angriff verpuffte allerdings bei Wurfversuchen von Spohn und Becvar. Bei einer Lübbecker 11:9-Führung war im zweiten Durchgang noch alles offen.

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