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Handball-Verbandsliga: Geschwächte HSG Altenbeken/Buke hat am Samstag den ASV Senden zu Gast

„Müssen da irgendwie durch“

Altenbeken

Verbandsliga-Schlusslicht HSG Altenbeken/Buke startet an diesem Samstag (17.30 Uhr) mit einem Heimspiel gegen den ASV Senden ins neue Handballjahr.

Von Jörg Manthey

Die Schulter zwickt: Daniel Wiemann ist angeschlagen, sein Einsatz gegen Senden fraglich. Foto: André Adomeit

Wegen Verletzungen, Krankheit und Urlaub hat Trainer Udo Schröder gefühlt keine spielfähige Mannschaft beisammen, eine Verlegung oder gar ein Ausfall (Gebühr: 450 Euro) kommt allerdings nicht in Frage. Koordinator Martin Fornefeld: „Es ist, wie es ist. Wir füllen den Kader auf und müssen uns da irgendwie durchkämpfen.“

Nach dem berufsbedingten Abschied von René Krouß ins Rheinland hat Thomas Stennes wieder den Pfosten-Posten übernommen. Jannik Grebe (Achillessehnenprobleme), Yannic Hennemann (umgeknickt, dicker Knöchel) und Marco Hoppe (Muskelfaserriss mit Einblutung) fallen aus. Daniel Wiemann quält sich mit anhaltenden Schulterproblemen (Schröder: „Er kann keinen geraden Pass spielen“), Hendrik Schubert weilt nochim Urlaub.

Wenn der Matchplan nicht konstant gehalten wird: Das „jüngste“ 22:26 vor einem Monat gegen TuS Brockhagen zeigte nochmal deutlich auf, warum die HSG mit 0:14 Punkten zurecht Letzter ist – mangelnde Trefferquote, löchrige Abwehr, dadurch fehlende Power. Der fehlende Rhythmus angesichts ständiger Spielpausen tut ein Übriges.

Bei Vorjahres-Vizemeister ASV Senden spielt mit Linksaußen Lennart Unkell ein Ex-HSG-ler (2018 bis 2021). „Ein super Typ, der uns in seiner Paderborner Studienzeit sehr gehalten hat“, sagt Fornefeld. Die Gäste haben erst zwei Auswärtsspiele bestritten und beide verloren. Dafür scheint die Offensive des Tabellenfünften gut in Schuss: In vier seiner bisherigen Auftritte knackte Senden die 30-Tore-Marke. „Wir trainieren intensiv und geben unser Bestes, um noch ein paar Punkte zu sammeln. Den Ehrgeiz haben wir“, erzählt Udo Schröder.

Nach dem Spiel kann im Foyer auf Großbildleinwand die WM-Partie zwischen Deutschland und Holland geschaut werden. „Das dient als Anschauungsunterricht“, grinst Martin Fornefeld. Der schwört den Verein und alle Sympathisanten auf „noch fünf harte Jahre“ ein. „Aber der Weg, den wir gehen, stimmt. Wir hatten kürzlich 47 Minis im Training.“

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