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HSG Altenbeken/Buke glückt 35:27-Erfolg beim TSV Hahlen

Nils Unkell trifft ins leere Tor

Altenbeken (WB/ma). Im dritten Auswärtsspiel der Rückrunde ist Handball-Verbandsligist HSG Altenbeken/Buke der erste Erfolg gelungen. Dank des 35:27 (19:12)-Sieges beim Tabellenfünften TSV Hahlen bleibt die HSG im Rennen um Rang zwei.

Der achtfache Schütze Nils Unkell vollstreckte für Altenbeken/Buke viermal in Folge ins leere Tor, vom 24:20 zum 27:21. Foto: Markus Schlotjunker

Knapp acht Minuten waren erst gespielt, als Hahlen seine Auszeit nahm. Meist kein gutes Zeichen, wie auch in diesem Fall. Altenbeken/Buke führte zu diesem Zeitpunkt nämlich schon mit 5:1. »In unserer tollen Anfangsphase hat man schon gesehen, dass die Abwehr gut drauf ist«, meinte HSG-Betreuer Martin Fornefeld. Nach der 24:30-Pleite gegen Porta Westfalica eine Woche zuvor hatte Altenbeken/Bukes Trainer Jan Schwensfeger genau das trainiert: eine stabile Abwehr sollte der Grundstein für einen Erfolg in Hahlen werden. Gesagt, getan. In der ersten Hälfte ließen die Gäste den Hahlenern keine Chance. Überragend – mal wieder – Rechtsaußen Daniel Wiemann, der von seinen insgesamt elf Toren, zehn während der ersten 30 Minuten erzielte.

Daniel Wiemann erzielt zehn seiner elf Tore schon vor der Pause

Im zweiten Durchgang deckte der TSV offensiver und nahm von der HSG die Rückraum Mitte und den Halbrechten aus dem Spiel. Die Gastgeber lagen trotzdem schon mit 11:19 hinten, als sie durch eine taktische Maßnahme doch noch bis auf 20:22 (45.) herankamen. Der TSV brachte nämlich konsequent einen siebten Feldspieler. »Der Knackpunkt war, dass wir den Anschluss der Hahlener verhindert haben und uns wieder auf 26:20 abgesetzt haben«, berichtete Fornefeld. Dabei wurde das leere Tor des Gegners ausgenutzt. Nach Ballgewinnen in der Abwehr war es vor allem Nils Unkell, der in den verwaisten Kasten des TSV traf. Der Linksaußen steuerte so die Tore 24, 25, 26 und 27 für die HSG bei. »Beim 27:21 war die Partie endgültig für uns entschieden«, sagte Fornefeld, der Torwart Christian Harst für elf Paraden in Hälfte zwei die Note eins ausstellte.

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