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Handball-Verbandsliga: HSG Altenbeken/Buke fordert den Tabellenführer CVJM Rödinghausen heraus und kann mit einem Sieg den Aufstiegskampf noch einmal spannend machen

Ohne Druck ins Spitzenspiel

Altenbeken  (WB). Was für eine tolle Konstellation bietet der 22. Spieltag den Fans in der Handball-Verbandsliga: In der Altenbekener Schulsporthalle fordert am Samstag (17 Uhr) der Tabellendritte, die HSG Altenbeken/Buke (33:9 Punkte), den Spitzenreiter CVJM Rödinghausen (36:6) heraus.

Markus Schlotjunker

Mittendrin: HSG-Coach Jan Schwensfeger und seine Mannschaft spielen eine starke Saison. Foto: Markus Schlotjunker

Mit einem Sieg würde die HSG – bei danach noch vier ausstehenden Spieltagen – das Rennen um Platz eins und den Aufstieg noch einmal richtig spannend machen. Allerdings mischt dabei noch ein Dritter mit: der TV Isselhorst (Platz zwei, 36:9 Punkte). Ein Dreikampf bis zum Saisonende: Das wär’s doch.

»Der Kader vom CVJM ist sehr ausgeglichen«

»Um den Tabellenführer zu schlagen, muss bei uns schon alles passen. Dafür muss jeder bei uns an sein Leistungslimit gehen«, erklärt HSG-Coach Jan Schwensfeger. Für ihn ist Rödinghausen klarer Favorit: »Die Mannschaft ist über die gesamte Spielzeit gesehen die konstanteste. Außerdem ist der Kader vom CVJM mit zehn Spielern, die auf einem gleich hohen Niveau spielen, sehr ausgeglichen.« Folge dieser geballten Stärke ist eben Platz eins und ein gegenüber dem von Altenbeken/Buke (+63) deutlich besseres Torverhältnis (+137).

Deswegen ist das erste Ziel, das Schwensfeger beim Gipfeltreffen erreichen will, auch ein eher einfaches: Besser sein als im Hinspiel. »Wir spielen schon jetzt wirklich eine tolle Saison, werden sicherlich unter den ersten drei abschließen und haben schon so viele Partien – auch schwere – gewonnen. Aber die Begegnung in Rödinghausen war eine von zwei wirklich schlechten Partien in dieser Spielzeit. Da haben wir noch etwas wiedergutzumachen«, erklärt der ehrgeizige HSG-Trainer. Mit 27:33 zog Altenbeken/Buke den Kürzeren, lag dabei in der zweiten Hälfte mit bis zu acht Toren hinten.

»Für uns ist das ein Bonusspiel«

Besser sein ist also Punkt eins auf des Trainers Agenda für Samstag. Punkt zwei ist, dass die Gastgeber mit Kampf, mannschaftlicher Geschlossenheit und der Unterstützung der Fans das Spiel so lange wie möglich offen halten wollen. Punkt drei wäre, dass die HSG da ansetzt, wo der Primus verwundbar sein könnte: »Für uns ist das ein Bonusspiel, auf das wir uns alle richtig freuen. Dagegen wird Rödinghausen ziemlich Druck haben. Denn wenn der CVJM verliert, rücken wir und wahrscheinlich auch Isselhorst auf einen Punkt heran«, weiß der HSG-Trainer, dessen Spieler zurzeit – pünktlich zum Topspiel – alle fit sind.

Selbst Druck machen, um den Gegner nervös zu machen. Dafür muss der Verfolger vor allem verhindern, dass der Liga-Primus CVJM Rödinghausen ans Laufen kommt. Heißt: Die HSG muss Eigenfehler minimieren. Um Erfolg zu haben, hat sich Schwensfeger auch ein, zwei taktische Kniffe ausgedacht, die natürlich vorab nicht verraten werden. Eins ist für den Coach aber klar: »Gewinnt Rödinghausen am Samstag, ist die Messe gelesen. Dann lässt sich der Tabellenführer den Aufstieg nicht mehr nehmen.«

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