1. www.westfalen-blatt.de
  2. >
  3. Lokalsport
  4. >
  5. Bad-wuennenberg
  6. >
  7. Brake möchte ins Mittelfeld

  8. >

Bezirksligist FSV Bad Wünnenberg/Leiberg erwarten wieder weite Fahrten

Brake möchte ins Mittelfeld

Bad Wünnenberg (WB). Der 2018 aufgestiegene Fußball-Bezirksligist FSV Bad Wünnenberg/Leiberg muss auch in der Saison 2019/20 wieder in der Staffel 4 spielen. Ein Vorteil dieser »Sauerland-Liga« könnte sein, dass es eine Liga mit 15 Mannschaften ist. So hat der Vorjahresachte nur 28 Spiele – und damit sechs weniger als die Teams in der Gruppe 3. Zudem wird es höchstwahrscheinlich nur zwei Absteiger geben.

Frank Brock

Beim Fußball-Bezirksligisten FSV Bad Wünnenberg/Leiberg begrüßt der neue Trainer Ralf Brake (links) mit Julian Scholz, Elias Schulte und David Baumann (von links) drei der vier Neuzugänge. Auch in dieser Saison spielt die FSV in der Staffel 4. Foto: Rainer Humpert

Einen Wechsel hat es bei der FSV im Sommer auf dem Trainerposten gegeben. Für den zum VfB Marsberg abgewanderten Christian Nolte holten die Verantwortlichen Ralf Brake als neuen Trainer ins Aatal zurück. Der 53-Jährige war bereits von 2000 bis 2003 beim damaligen TuS Bad Wünnenberg und von 2004 bis 2007 bei der 2003 gegründeten FSV Bad Wünnenberg/Leiberg tätig.

Ralf Brake

Im Gegensatz zu seinem Vorgänger Nolte findet der neue Coach Brake die erneute Eingruppierung in die Staffel 4 nicht in Ordnung. »Was unserem Verein durch die weiten Auswärtsfahrten zugemutet wird, ist absolut grenzwertig. Eine einfache Strecke von 120 Kilometern Anfahrt bis nach Neuenrade bei Lüdenscheid kenne ich sonst nur aus meiner Spielerzeit in der Oberliga«, sagt Brake.

Erfreut ist der Hövelhofer über die neue Platzsituation bei der FSV. Da der neue Kunstrasen in Leiberg fertig ist, wird Brake dort immer in der Woche vor einem Auswärtsspiel trainieren lassen, da alle 14 Ligakonkurrenten auf diesem Untergrund spielen. »Vor den Heimspielen, die weiterhin im Aatalstadion in Bad Wünnenberg stattfinden, werden wir natürlich auf Naturrasen trainieren, um unseren Heimvorteil zu nutzen. Unser Saisonziel ist ein Platz im gesicherten Mittelfeld«, verrät Brake, der zuletzt aus gesundheitlichen Gründen eine zweijährige Pause eingelegt hat.

Lukas Ebbers ist der einzige Torwart im FSV-Kader

Die Titelfavoriten sind aus Brakes Sicht der TuS Sundern und der SV Schmallenberg/Fredeburg. Obwohl mit Maxim Bese und Valon Mahalla zwei Stammspieler die FSV verlassen haben, hat sich der Kader durch vier Neuzugänge auf 24 Akteure vergrößert. »Ich bin mit der Kadergröße zufrieden. Dass wir mit Lukas Ebbers mit nur einem Torwart in die Saison gehen, könnte aber eventuell noch mal ein Problem werden«, so Brake weiter.

Im ersten Testspiel trennte sich die FSV Bad Wünnenberg/Leiberg vom Hövelhofer SV II 2:2. Weitere Tests beim SV BW Etteln (20. Juli), gegen den TSC Steinheim (21. Juli), FC Neuenheerse/Herbram (28. Juli) und bei der SG Meerhof/Essentho (31. Juli) folgen. Im Pokal empfängt die FSV am 25. Juli den Titelverteidiger Delbrücker SC. Zum Ligastart am 11. August kommt Neuling TuS Neuenrade.

Das Personalbuch

Zugänge: Julian Scholz (BV Alme), David Baumann (BSV Fürstenberg), Elias Schulte, Max Hesse (beide eigene U19)

Abgänge: Maxim Bese, Valon Mahalla (beide SV 21 Büren)

Kader ohne Zugänge: Till Blome, Hendrik Mühlenbein, Adrian Loer, Philipp Schmidt, Julian Blome, Marius Schmidt, Christopher Riepe, Lukas Ebbers, Max Ernst, Julius Stratmann, Nils Blome, Pascal Lange, Luca Gerken, Alexander Hegers, Simon Schrader, Jan Wistuba, Yannik Schäfer, Christian Truskawa, David Loer

Trainer: Ralf Brake

Startseite