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Trainer verabschiedet sich im Sommer aus Westenholz

Neuschäfer sucht etwas Neues

Westenholz (WB/it). Fußball-Landesligist SuS Westenholz und Trainer Wilfried Neuschäfer gehen im Sommer nach siebeneinhalb Jahren getrennte Wege.

Wilfried Neuschäfer wird den Fußball.Landesligisten SuS Westenholz nur noch bis zum Ende dieser Saison trainieren. Dann sucht der 48-Jährige eine neue Herausforderung. Foto: Neumann

Trotz der aktuell schwierigen sportlichen Situation bestätigen beide Parteien, dass der sportliche Aspekt bei der anstehenden Trennung keinerlei Rolle gespielt habe. »Es war eine Bauchentscheidung. Meine Sehnsucht nach einer neuen Herausforderung war einfach größer. Ich habe im Verein sportlich alles erreicht, was man erreichen kann und hatte dabei eine Menge Spaß«, sagte Neuschäfer.

Wilfried Neuschäfer

Der Abteilungsvorsitzende des SuS, Rainer Borgmeier, sieht für beide Seiten eine saubere Lösung. »Wilfried und ich kennen uns seit mehr als 30 Jahren und ich kann seine Beweggründe nachvollziehen, aber natürlich hätten wir auch sehr gerne mit ihm verlängert. Wilfried war der bislang erfolgreichste Trainer beim SuS. Wir hatten eine tolle gemeinsame Zeit und sind uns sicher, dass wir auch in dieser Saison die Ziele erreichen werden.« Borgmeier betont jedoch ebenfalls: »Aber es wird auch ohne Wilfried Neuschäfer und irgendwann einmal auch ohne einen Rainer Borgmeier in Westenholz weitergehen.« Gespräche mit potenziellen Nachfolgern laufen bereits und der Westenholzer Fußballchef ist optimistisch ist, diese noch im Januar erfolgreich beenden zu können.

Rainer Borgmeier

Wie die neue Herausforderung von Neuschäfer aussieht, werden die kommenden Wochen zeigen. »Ich bin für alles offen. Ich kann mir eine neue Trainerfunktion sowohl im Junioren- als auch im Seniorenbereich oder eine Sportliche Leitung vorstellen. Entscheidend ist für mich, dass die Story hinter der neuen Position und im Verein stimmt«, sagt der 48-Jährige.

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