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Westfalenliga: Delbrücker SC kassiert die dritte Niederlage in Folge

Wieder ohne Tor und Punkt

Delbrück (WB). Zum dritten Mal in Folge ist der Delbrücker SC ohne eigenen Treffer und auch ohne Punkt geblieben. Am Sonntag verlor der Fußball-Westfalenligist in Abwesenheit ihres Trainer Jörg Runge das OWL-Derby gegen den SV Spexard mit 0:1.

Matthias Wippermann

Andrea Cesa (links) im Zweikampf mit Spexards Abwehrspieler Steffen Brück. Delbrücks Offensivkraft vergibt die besten Gelegenheiten der Gastgeber, die das Westfalenligaderby mit 0:1 verlieren und damit die dritte Niederlage in Folge kassieren. Foto: Matthias Wippermann

Der DSC-Coach musste, wie berichtet, in der Sportschule Hennef seinen Trainerschein verlängern. Somit hatten gegen Spexard seine Co-Trainer Martin Diekotto (am Spielfeldrand) und Lukas Cramer (auf dem Platz) das Sagen.

Zu wenig Tempo in der ersten Halbzeit

Davon, was sie ihren Spielern mit auf den Weg gaben, ist zumindest in der ersten Halbzeit wenig umgesetzt worden. »Da war viel zu wenig Tempo drin«, sagte Diekotto kurz und knapp zu den ersten 45 Minuten, in denen Andrea Cesa die beste Gelegenheit vergab (28.). Nach schönen Zuspiel von Sergio Pinto zog Cesa ab, doch Gästetorwart Niklas Drücker klärte zur Ecke.

Auch nach dem Seitenwechsel war es Cesa, dem sich eine gute Chance bot (53.). Der erst eine Minute zuvor eingewechselte Dustin Gräwe setzte sich auf der rechten Seite durch und flankte in den Strafraum, wo Cesa erneut an Drücker scheiterte. »Wir sind viel besser aus der Kabine gekommen und hatten auch viel mehr Geschwindigkeit im Spiel. Wenn wir das 1:0 machen, muss Spexard aufmachen. So aber spielte das 0:0 den Gästen in die Karten, die nur auf ihre Chance gelauert haben«, meinte Diekotto.

Die bot sich in der 65. Minute – und die nutzte Spexard eiskalt. Nach einer Delbrücker Ecke klärte der SV und konterte sehenswert. Über vier Stationen wurde Oguzhan Topalca freigespielt, der das 0:1 schoss.

Von diesem Rückstand erholte sich der DSC nicht mehr. Pinto war zwar in der 68. Minute schon an Spexards Schlussmann Drücker vorbei, doch er war nicht in guter Position, sodass sein Schuss problemlos geklärt werden konnte. »Wir haben noch mal alles versucht, doch letztendlich haben uns die Mittel gefehlt, denn Ball entscheidend durchzustecken«, musste Diekotto eingestehen.

Delbrück rutscht auf Platz acht ab

Nach der dritten Niederlage in Folge ohne eigenen Treffer (zuvor 0:3 in Gievenbeck und 0:2 in Herford) ist der Delbrücker SC auf den achten Platz abgerutscht. Für den SV Spexard geht es dagegen weiter aufwärts. Unter dem neuen Trainer Martin Simov feierten die »Spechte« bereits den dritten Sieg in Folge und schafften den Sprung auf einen Nichtabstiegsplatz.

DSC: Hund – Bandowski, Plucinski, Riemer (52. Gräwe), Henksmeier – Frenz, Erdogmus (80. Kawakbi) – Rüskaup, Cesa (67. Paterok), Pinto – Cramer

Tor: 0:1 Topalca (65.)

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