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Vorgezogenes Derby zwischen Westenholz und Bad Lippspringe

Zeit für ein Ausrufezeichen

Paderborn (WB/it). An diesem – eigentlich spielfreien – Wochenende bestreiten der SuS Westenholz und der BV Bad Lippspringe bereits das erste Landesliga-Kreisderby der Rückrunde. Anstoß ist am Samstag um 14.30 Uhr.

Trainer Wilfried Neuschäfer und der SuS Westenholz belegen nach Abschluss der Hinrunde den Abstiegsrelegationsplatz und wollen diesen mit einem Derbysieg verlassen. Foto: Elmar Neumann

Somit beginnt die Winterpause für die Kicker aus der Kurstadt eine und für die am vorletzten Spieltag spielfreien Westenholzer sogar zwei Wochen früher. Gleichzeitig ist es für beide im Abstiegskampf befindlichen Teams eine der letzten Chancen, im Jahr 2018 noch ein Ausrufezeichen zu setzen.

Wilfried Neuschäfer

Der SuS, den wohl die Wenigsten nach der Hinserie auf dem Abstiegsrelegationsplatz gesehen haben, bewies in den vergangenen Wochen aufsteigende Form. »Ich erwarte am Samstag meine Mannschaft so, wie sie in den jüngsten vier Spielen agiert hat. Seit unserer Partie gegen Holsen verspüre ich einen anderen Geist bei uns. Trotz des Ausfalls wichtiger Spieler haben wir die vergangenen vier Spiele nicht verloren und sind in Bad Westernkotten nur sehr unglücklich an einem Dreier vorbeigeschrammt«, meint Trainer Wilfried Neuschäfer, der in der Krisenzeit von intensiven Gesprächen zwischen Verein, Mannschaft und Trainer berichtet. »Es gab viele kleine Mosaiksteinchen, die letztlich zu den Misserfolgen geführt haben. Nun erarbeiten wir uns mit kleinen Schritten wieder neues Selbstbewusstsein. Das beste Beispiel ist Jannik Welkener, der von Spiel zu Spiel zulegt«, sagt Neuschäfer, der sich noch bestens an das 0:3 aus dem Hinspiel erinnern kann und sein Team vor dem in der Tabelle schon abgeschlagenen Vorletzten BVL warnt. »Angeschlagene Gegner sind sehr gefährlich«, meint der Coach, der auf Kevin Gulba, Timo Höber und Mathias Berkemeier verzichten muss. Dagegen sind beide Kosfelds wieder mit von der Partie.

Thomas Braun

In Bad Lippspringe herrscht alles andere als Trauerstimmung. »Letztlich ist es nur so gekommen, wie man es befürchten musste. Ich hatte von vornherein gesagt, dass wir nur konkurrenzfähig sind, wenn wir von Verletzungen verschont bleiben. Dennoch wollen wir in Westenholz alles raushauen, eine gute Einstellung zeigen und möglichst punkten«, gibt sich Trainer Thomas Braun weiter kämpferisch. Er bedauert, dass ihm seit Wochen wichtige Spieler fehlen, was seinem Team Durchschlagskraft kostet. Braun, der sein Team eher bei zwölf anstatt der erspielten sechs Zählern sieht, erkennt in der augenblicklichen Situation auch Chancen: »Junge Spieler wie Paul Hanicke und Maximilian Roxlau haben so die Möglichkeit, sich in der Landesliga zu beweisen.«

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