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Hövelhofer gewinnt auch den Déjà-vu-Nightcup des SC Espeln

HSV krönt seine Hallensaison

Hövelhof (WB). Der Hövelhofer SV hat die Kirsche auf die Torte gesetzt. Nach dem Silvester-Cup-Sieg und dem zweiten Platz beim Senne-Cup verteidigte der Landesligist seinen Titel beim 6. Déjà-vu-Nightcup in der Hövelhofer Krollbachhalle durch einen 6:0-Finalerfolg gegen das Überraschungsteam des Gastgebers SC GW Espeln.

Und wieder jubelt der Hövelhofer SV: Nach dem Sieg beim Silvester-Cup des SV Heide triumphiert der Fußball-Landesligist auch beim Déjà-vu-Cup des SC GW Espeln. Foto: Tim Feldmann

Neben dem Siegerpokal erhielt der HSV einen 400-Euro-Gutschein für die anschließende Spielerparty im Déjà-vu-Club. Die Torjägerkanone sicherte sich Julius Brinkmann von der DJK Mastbruch mit sechs Treffern. »Zweimal Erster, einmal Zweiter – viel besser kann eine Hallensaison nicht laufen«, freute sich Co-Trainer Stephan Höcker im Verlauf der Players’ Night in Verl. Er vertrat Coach Björn Schmidt an der Bande und analysierte: »Nach einer durchwachsenen Vorrunde haben wir uns kräftig gesteigert und gerade im Halbfinale gezeigt, was wir können. Das zeichnet die Mannschaft aus. Wenn es drauf ankommt, ist sie da.« Tatsächlich musste der HSV gehörig zittern, um überhaupt die Vorrunde zu überstehen. In der Hammergruppe A mit dem SJC Hövelriege, der DJK Mastbruch sowie Außenseiter SC Espeln II verlor die SCE-Reserve trotz ordentlicher Vorstellungen alle drei Partien und die anderen drei Begegnungen endeten remis. So feierte Mastbruch bei Punktgleichheit aufgrund des Torverhältnisses (10:6) den Gruppensieg. Der HSV (8:5) zog als Zweiter nur dank der mehr erzielten Treffer ins Halbfinale ein, während der SJC Hövelriege (5:2) in die Röhre guckte und sich ärgerte, erstmals Turnier das Halbfinale verpasst zu haben.

Stephan Höcker

In der Gruppe B marschierte der SCV Neuenbeken mit drei Siegen und 15:1 Toren (4:0 gegen Espeln, 7:0 gegen Kaunitz, 4:1 gegen Sennelager) vor dem Veranstalter ins Halbfinale und hinterließ von allen acht Teams den besten Eindruck in der Vorrunde. »Es macht Spaß, meinen Jungs bei diesem gut organisierten Turnier zuzusehen«, freute sich Trainer Marco Cirrincione über schönen Kombinationsfußball seiner Mannschaft. Besonders treffsicher zeigten sich Miguel Soylu (drei Tore) und Daniel Lütkefedder (fünf). Letzterer rutschte aber kurz vor Ende des letzten Gruppenspiels bei einem Tor gegen den Pfosten und verletzte sich leicht am Schienbein.

Lütkefedders Fehlen sollte sich im Halbfinale als Handicap erweisen. Zwar ging der SCV durch Dino Nesic früh in Führung, doch fortan nahm der HSV den Silvester-Cup-Torschützenkönig Nico Thieschnieder aus der normalen Rotation und ließ ihn permanent als Flying Goalie auflaufen, was den Unterschied machte. Lange Ballbesitzzeiten für den Landesligisten sowie Tore durch Lars Knitter und Tim Dirkes waren die Folge. Kurz vor Schluss traf Willi Lemke zum 3:1-Endstand.

Andrej Kostylev

Das zweite Halbfinale gewann der SC GW Espeln dank eines Dreierpacks von Neuzugang Marius Bender bei einem Gegentreffer von Julius Brinkmann ebenfalls mit 3:1. SCE-Trainer Andrej Kostylew lobte seine Elf: »Mit dem Finaleinzug hatten wir nicht gerechnet, aber das hat sich die Mannschaft durch ihre Kompaktheit und Kampfkraft verdient.« Im letzten Gruppenspiel brauchte der SCE gegen Kaunitz einen Punkt und holte diesen im spektakulärsten Spiel des Tages. Beim 5:5 glichen Dennis Tegethoff und Alex Schmal in der Schlussminute zwei Mal einen Rückstand aus.

Im Finale war dann aber schnell die Luft raus. Der A-Ligist war so langsam mit seiner Kraft am Ende, was der HSV sofort ausnutzte. Sechs verschiedene Torschützen (Tim Dirkes, Marian Münker, Chris Malena, Nico Thieschnieder sowie Willi und Walter Lemke) sorgten für den vierten Hövelhofer Triumph bei der sechsten Auflage. Das Neunmeterschießen um Platz drei gewann der SCV Neuenbeken gegen Bezirksligarivale DJK Mastbruch mit 2:1.

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