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Trainer der sieglosen HSG Augustdorf/Hövelhof weiterhin sauer auf die Schiedsrichter

Reiners regt sich immer noch auf

Augustdorf (WB). Fünf Spieltage sind in der Handball-Oberliga absolviert und die HSG Augustdorf/Hövelhof befindet sich schon wieder da, wo sie in den Vorjahren stand, aber nicht mehr hin wollte: in der unteren Tabellenregion. Lediglich zwei Unentschieden stehen bislang auf der Habenseite (2:8 Punkte) des Drittletzten. Ohne Sieg ist außer der HSG nur Schlusslicht Gevelsberg.

Markus Schlotjunker

Micky Reiners, emotionaler Coach der HSG Augustdorf/Hövelhof. Foto: Markus Schlotjunker

»Im Heimspiel gegen TuS Ferndorf II stehen wir am Samstag massiv unter Druck«, meint Trainer Micky Reiners. Keine Frage, allen war klar, dass diese Spielzeit wegen des personellen Umbruchs keine leichte würde und so wurde es auch vor der Saison kommuniziert. »Aber ich hatte mir nach den ersten fünf Spielen zwei Punkte mehr ausgerechnet, als wir haben. Zudem haben wir mit TuS Möllbergen und VfL Mennighüffen gegen Mannschaften verloren, die auf unserer Wellenlänge liegen sollten«, sagt Reiners. »Eigentlich sind wir in keinem der bisherigen Spiele für den Sieg infrage gekommen«, erklärt der Coach.

Micky Reiners

Die neue Mannschaft der HSG braucht nach einer nicht optimal verlaufenen Vorbereitung noch Zeit, die sie im schnelllebigen Sportgeschäft aber nicht hat. Spieler an neuralgischen Punkten wie auf Rückraum Mitte (Sven Suton konnte die erste Phase nicht mitmachen) oder im Tor (Christopher Weber konnte kein einziges Testspiel absolvieren) fehlten und »jetzt experimentieren wir am lebenden Körper«, wie es Reiners ausdrückt, also im laufenden Spielbetrieb. Ein Erfolgserlebnis würde da sicher sehr helfen.

Kein Verständnis für die Gelbe Karte gegen die Bank in der 58. Minute

Auf dem Weg dahin wurde Augustdorf/Hövelhof am vergangenen Wochenende beim VfL Viktoria Mennighüffen gestoppt. Die Umstände regen Trainer Reiners noch immer auf. »Das wird mich auch noch einige Zeit lang ärgern«, sagt der Coach. Was war passiert? Sein Team hatte einen 12:18-Rückstand aufgeholt, beim 20:20 erstmals ausgeglichen und beim Stand von 23:23 Ballbesitz, als ein Schiedsrichter eine Gelbe Karte wegen Meckerns gegen die HSG-Bank anzeigte. Auf Nachfrage der Gäste wurde zunächst nicht erklärt, was genau gesagt worden sein sollte und auch nicht von wem, bis schließlich das Teammitglied mit dem Kennbuchstaben D um den Hals als Übeltäter angegeben wurde. Das war David Honerkamp. Der verletzte Linksaußen saß mit auf der Bank, hatte aber nichts Ahndungswürdiges von sich gegeben. Reiners fragte ihn nach der Partie nach dem Wortlaut. »Er habe nur etwas mit ›Endlich‹ gesagt, hat mir David berichtet«, sagt der HSG-Trainer.

Den ausführlichen Bericht lesen Sie am Mittwoch, 11. Oktober, im WESTFALEN-BLATT / Lokalsport Paderborn.

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