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3. Almetal-Marathon: 150 Helfer sorgen für einen reibungslosen Ablauf

400 Teilnehmer aus zwölf Nationen

Wewelsburg (WB). Die Laufsportler aus der Region haben den Almetalmarathon in ihr Herz geschlossen. Auch bei seiner dritten Auflage war der Marathon, der sich einen Haupt- und zwei Halbmarathonstrecken gliederte, mit mehr als 400 Teilnehmern gut besucht.

Johannes Büttner

Die schnellsten drei im ersten Halbmarathonabschnitt, von links: Joshua Hermens aus Niederntudorf (Zweiter), Sieger Raphael Brüne aus Büren/Leipzig und Nico Stratmann vom HTSV Leiberg. Foto: Hans Büttner

Zumeist waren es Läufer aus einem Umkreis von etwa 50 Kilometern, aber auch Meldungen aus Hamburg, Frankfurt und anderen Teilen der Republik waren im Vorfeld bei den Organisatoren Johannes Spenner und Uli Böckler vom TSV Lauftreff Wewer eingegangen. Insgesamt waren Sportler aus zwölf Nationen am Start.

Zeitvorsprung

126 Marathonläufer gingen um 10.03 Uhr in Harth-Ringelstein auf die 42 Kilometer lange Strecke. Exakt entlang des Almetalradwegs hieß das Ziel: Ahorn-Sportpark in Paderborn. In Wewelsburg, zur Hälfte der Strecke, hatte sich Paul Maksuti (Delbrück läuft) einen Zeitvorsprung von fast drei Minuten auf seinen Verfolger und Vereinskollegen Wolfgang Freitag erarbeitet. Die 21-Kilometer-Marke in Wewelsburg passierte Maksuti nach 1:27 Stunden.

Pünktlich um 10.30 Uhr hatte Harth-Ringelsteins-Ortsvorsteher Dirk Nölting die 130 Läufer des ersten Halbmarathonabschnitts losgeschickt. Hier war es der gebürtige Bürener Raphael Brüne, der als Erster das Ziel in Wewelsburg erreichte. Der für den SC DJK Leipzig startende Läufer schaffte die Strecke in 1:22.34 Stunde. Platz zwei und drei gingen an Joshua Hermens aus Niederntudorf und Nico Stratmann vom HTSV Leiberg. Schnellste Frau war wiederum Vorjahressiegerin Ulrike Koeper vom TSV Wewer.

Den Startschuss zum zweiten Halbmarathonlauf von Wewelsburg nach Paderborn gab Carsten Linnemann (MdB) ab, der selber auf die Strecke ging. Unter den mehr als 140 Teilnehmern waren auch Bernhard Hoppe-Biermeyer (MdL) und Andre Hauswerth aus Nieheim. Der Feuerwehrmann lief nicht nur in seiner 20 Kilogramm schweren Ausrüstung, sondern auch für einen guten Zweck. Der »FireFighter for Aktion Benni und Co.« hat sich mit seinen Mitstreitern auf die Fahre geschrieben, aktiv Menschen zu helfen, die an Muskeldystrophie Duchenne erkrankt sind.

150 Helfer im Einsatz

Ausrichter der Veranstaltung war wie bei den beiden vorausgegangenen Alme-Marathonläufen auch der TSV Lauftreff Wewer; unterstützt von zwölf Sportvereinen der Ortschaften, die an der Laufstrecke liegen. Insgesamt waren etwa 150 Helfer im Einsatz. Die Teilnehmer waren mit Bussen zu ihren Startpunkten in Ringelstein und Wewelsburg gebracht worden. Duschgelegenheiten gab es in der Wewelsburger Jugendherberge und im Ahorn-Sportpark. Dank gab es von den Organisatoren auch an die Sponsoren, Zuschauer und Vereine, die mit Applaus und Darbietungen die Läufer aufmunterten. Da es beim Almetalmarathon keine Straßensperre gibt, ist der Lauf nicht für die Bestenliste geeignet. Alle Ergebnisse unter www. raceresult.com.

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