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2. Basketball-Bundesliga ProA: Uni Baskets in Jena in der entscheidenden Phase nicht kaltschnäuzig genug

81:91 und auch den direkten Vergleich verloren

Paderborn

Die Uni Baskets Paderborn haben am Abend ihr Gastspiel in der 2. Basketball-Bundesliga ProA beim Tabellenzweiten Science City Jena mit 81:91 (16:23, 26:25, 22:21, 17:22) verloren – und damit auch den direkten Vergleich.

Jörg Manthey

Barret Benson kam, sah und schnappte sich in der ersten Halbzeit fünf Defensivrebounds. Foto: Elmar Neumann

Drew Cushingberry (17), Demetrius Ward (16), Barret Benson (15), Robert Dreijencic (13) und Grant Benzinger (10) punkteten vergebens zweistellig.

Letztlich gaben Nuancen den Ausschlag. Die Truppe von Headcoach Steven Esterkamp wies die bessere Dreier-Quote (37%:27%) auf und holte am Ende auch mehr Rebounds (41:33), leistete sich gegen die aggressive Verteidigung Jenas aber erheblich mehr Turnover (15:7).

Die Baskets mussten neben Tom Alte und Badu Buck kurzfristig auch Daniel Mixich (umgeknickt) ersetzen und wiesen in der Anfangsphase erhebliche Reboundschwächen unter dem eigenen Korb auf. Zusätzlich hielt sich der Gast vorne mit Dreiern zunächst merklich zurück. So setzte sich Jena bis auf 14:7 ab und zwang Steven Esterkamp zu einer ersten Auszeit.

Der Tabellenzweite war angesichts der Hinspielschlappe deutlich sichtbar auf Wiedergutmachung aus. Vor allem gegen Lodders (14 Punkte) war anfangs kein Kraut gewachsen. So gingen die Paderborner mit einem 14:23-Rückstand ins zweite Viertel.

Dort wirkten die Uni Baskets, angeführt von Demetrius Ward, deutlich mutiger und sicherer aus der Distanz. Auch die Zonenverteidigung packte entschlossener zu. Der Rückstand schrumpfte zusehends. Über 25:27 und 32:33 glückte Ward per Dreier der erstmalige Ausgleich – 35:35. Es waren seine Punkte elf, zwölf und 13. Doch die Fehler rissen nicht ab. Auch das Umschaltverhalten von Offense auf Defense war mitunter zu langsam. Die Baskets konnten das zweite Viertel wohl mit 26:25 für sich entscheiden, hechelten aber weiter hinterher. Halbzeitstand 42:48. „Es ist noch alles drin, wir müssen nur fokussierter sein“, fand Geschäftsführer Dominik Meyer, der mit manchem Pfiff haderte.

Wenig später sollte er sich bestätigt sehen. Cushingberry glückte die erstmalige Führung (49:48, 13.), der in einem umkämpftem Match weitere folgen sollten (53:52, 55:54). Mit einem 64:69-Rückstand ging es in den Schlussabschnitt. Als Ward den Ball verlor und Jena im schnellen Gegenzug zum 74:66 vollstreckte, nahm Esterkamp eine Auszeit. Doch Jena blieb in der entscheidenden Phase nach zusammen fünf Dreiern hüben wie drüben bis zum 85:76 obenauf.

80 Sekunden vor Schluss, beim Spielstand von 78:89, nahm Esterkamp die nächste Auszeit. Beim 78:91 war längst alles verloren, doch Benzinger besorgte noch das 81:91. 13 Sekunden vor Schluss kamen die Paderborner nochmal in Ballbesitz, doch Cushingberry verwarf.

Punkte für die Uni Baskets:  Döring (0), Cushingberry (17), Hemschemeier (3), Drijencic (13), Großmann (4), Buntic (3), Benzinger (10), Benson (15), Ward (16).

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