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BC Phoenix Hövelhof und SC BW Ostenland haben Planungen für die Spielzeit 2021/22 aufgenommen

Badminton: Abbruch der Saison

Paderborn (WB/jm)

Der Badminton-Verband NRW hat entschieden: Die bereits länger unterbrochene Mannschaftssaison 2020/21 ist ab sofort beendet.

wn

„Das ist ganz in unserem Sinne“, sagt Martin Brameyer, Trainer und Sportwart des BC Phoenix Hövelhof, zum Abbruch der Badminton-Saison. Foto: Elmar Neumann

Der Abbruch des Spielbetriebs gilt sowohl für die O19 als auch für die U19. „Das ist ganz in unserem Sinne“, erklärt Martin Brameyer, Sportwart des BC Phoenix Hövelhof, erfreut. In einer Mitteilung des Verbandes heißt es, dass der Beschluss vor dem Hintergrund der Coronalage unumgänglich sei. „Niemand kann verlässliche Aussagen zur weiteren Entwicklung machen. Ein Start zurück ins Training und in die Wettkämpfe ist nicht in Sicht“, sagen Miles Eggers (RWO19) und Hans-Bernd Ahlke (VJA) unisono. „Daneben stützt sich unsere Entscheidung auch auf die bekannte Umfrage unter unseren Vereinen zur Fortsetzung des Spielbetriebes. Die große Mehrheit hatte sich für einen Abbruch ausgesprochen.“ In besagter Online-Runde, für die sich in besonderer Weise der BC Phoenix Hoevelhof und BW Ostenland stark gemacht hatten, um ein gemeinsames Votum der Klubs zu erwirken, sprachen sich die Klubs überwiegend gegen eine Wertung der Saison und einen Verzicht auf Auf- und Abstieg aus. Folglich soll für die Spielzeit 2021/22 die Ligazugehörigkeit der vergangenen Saison zugrunde gelegt werden. Heißt für den BC Phoenix Hövelhof: Die „Erste“ bleibt Regionalligist, die „Zwote“ in der Oberliga. „Das ist unsere Planungsgrundlage für die kommende Serie“, meint Martin Brameyer. Die Planungen dafür haben am Freitag begonnen.

Da es in oberen Ligen noch zu Verschiebungen kommen kann, wird es womöglich freie Plätze geben, um Aufstiege zu ermöglichen. Eine lohnende Perspektive für den SC BW Ostenland? Die 1. Mannschaft liegt ungeschlagen an der Spitze der NRW-Oberliga Nord. Sportwart Tim Fischbach: „Es gibt noch viele Wenn‘s. Wir sind in der Findungsphase, wollen aber nicht auf Biegen und Brechen in die Regionalliga. Sowas macht nur Sinn, wenn wir eine reelle Chance haben, drin zu bleiben. Dafür brauchen wir Verstärkungen.“ Auch der erhöhte Kostenfaktor und der größere Zeitaufwand für die Hobbyspieler müsse berücksichtigt werden. Vereine können bis zum 15. April ihre Wünsche (Aufstiegsantrag, Rückzug, Neumeldung) stellen.

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