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Paderborner glänzt auf der World Long Drive Tour

Borgmeier erstmals im Finale

Paderborn (WB/en). Der Paderborner Martin Borgmeier hat beim vierten Stop der World Long Drive Tour zum ersten Mal das Finale erreicht. Beim Roc City Rumble in Rochester im Bundestaat New York glänzte der 28-Jährige nicht zuletzt mit enormer Nervenstärke.

Martin Borgmeier glänzt in Rochester und schafft es auf der World Long Drive Tour zum ersten Mal ins Finale. Foto: Elmar Neumann

In der Vorrunde wurde Borgmeiers Nervenkostüm noch keiner erwähnenswerten Prüfung unterzogen. In der ersten Runde, in der die Teilnehmerzahl von 54 auf 32 reduziert wurde, belegte er in seiner Neuner-Gruppe ebenso den zweiten Platz wie in den folgenden zwei Runden. Sowohl in der Gruppe B der Top32 als auch im Ranking der Top16 musste der Wahl-Münchener nur dem noch souveräneren späteren Sieger Kyle Berkshire (USA) den Vortritt lassen.

Im letzten Versuch den Halbfinaleinzug perfekt gemacht

Im Viertelfinale aber wurde es dann richtig eng. Der zweimalige Weltmeister Tim Burke (USA) hatte im besten seiner acht Versuche 365 Yards vorgelegt und erst im achten und damit letzten Durchgang fand Borgmeier eine 378 Yards lange Antwort. Bei seinem Halbfinaldebüt gegen Eddie Fer­nandes (USA) benötigte er sieben Versuche, um die 357 Yards des Gegners zu übertreffen und mit 375 Yards gleich den ersten Finaleinzug folgen zu lassen.

Martin Borgmeier

Nur Berkshire sollte an diesem Tag nicht zu bezwingen sein. Nachdem diesmal Borgmeier 369 Yards vorgelegt hatte, machte der Mann aus Crofton (Maryland) gleich mit dem ersten Versuch und 380 Yards den Deckel drauf. »One and done«, sagen die Amerikaner zu einem solchen Kurzauftritt. »Kyle ist derzeit in seinem Element, aber den packe ich mir auch noch«, sagte Borgmeier. Ein guter Zeitpunkt für eine Finalrevanche wäre die Weltmeisterschaft (30. August bis 4. September, Thackerville/Oklahoma). Zuvor (10. bis 12. August) steht noch der vierte Tour-Stop in Kingsport (Tennessee) auf dem Plan.

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