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HSG Altenbeken/Buke verliert Heimspiel gegen TSV Hahlen mit 24:30

Das Ziel ist, Platz zwei zu halten

Altenbeken  (WB). Handball-Verbandsligist HSG Altenbeken/Buke hat den zweiten Teil seiner Heimspiel-Trilogie verloren. Am Mittwochabend unterlag die HSG im Nachholspiel gegen den TSV Hahlen mit 24:30 (15:18). Am Samstag (19.30 Uhr) tritt Altenbeken/Buke zum dritten Mal innerhalb einer Woche zu Hause an. Zu Gast ist diesmal der Tabellenzwölfte HSG Hüllhorst.

Markus Schlotjunker

Seltene Lufthoheit für Jannik Grebe. Der Spielmacher und die HSG Altenbeken/Buke verloren gegen Hahlen mit 24:30. Foto: Markus Schlotjunker

Die Partie gegen Hahlen komplettierte die Hinrunde, die die HSG (18:8 Punkte) trotz der Niederlage auf Platz zwei abschloss. Diesen in der Samstag beginnenden Rückrunde zu halten, ist das Ziel von Trainer Jan Schwensfeger. Wenn die TSG Harsewinkel (24:2) an der Tabellenspitze überhaupt jemals realistisch angreifbar gewesen wäre, hat sich das Thema mit der Pleite gegen Hahlen erledigt. Jetzt muss die HSG aufpassen, dass Verfolger wie der ASV Senden (Platz drei, 17:9) oder Brockhagen (Vierter, 16:10) nicht vorbeiziehen. Diese beiden Kontrahenten hat Altenbeken/Buke in der Hinrunde auswärts deutlich geschlagen, allerdings plagt die HSG im Vergleich zu damals ein großes Problem – Spielermangel!

Vier wichtige Spieler fehlen

Gegen Hahlen war der personelle Aderlass insbesondere im Rückraum eklatant und wird sich wohl auch Samstag nicht bessern. Alexander Jungeilges (Knie), Felix Bahrenberg (krank) und Nerdin Vunic (regelt daheim in Bosnien private Angelegenheiten) fielen im Rückraum aus. Dazu kam nach Kreisläufer Florian Weißelstein (Rücken). Alles Spieler, die normalerweise für jede Menge Tore gut sind. Coach Schwensfeger hatte am Mittwoch nur noch neun Feldspieler zur Verfügung, musste wieder umstellen, wollte das aber nicht als Entschuldigung für den schlechten Auftritt seiner Mannschaft gelten lassen: „Die, die gespielt haben, können es besser. Man kann gegen Hahlen sicherlich verlieren, aber nicht in der Art und Weise, wie wir das getan haben.“

„Hinten zu statisch, auch vorne ohne Bewegung“

In der Tat war von Beginn keine Spielfreude bei den Gastgebern erkennbar. Auch ein kurzes Zwischenhoch, als Lennart Unkell nach dem ersten erfolgreichen Abwehrblock zum 5:5 traf und Michael Schadomsky nach der ersten Parade von Torwart Christian Harst das 6:5 machte, brachte keine Besserung. „Hinten zu statisch, vorne auch ohne Bewegung. Da haben wir teilweise aus dem Stand geworfen“, fasste Schwensfeger zusammen, wie das Spiel seiner Mannschaft bis etwa zur 45. Minute aussah. Hahlen traf nach Belieben. Beim Gegner war gefühlt jeder Wurf drin. Die Führung, die die Hahlener in der 17. Minute übernommen hatten, wuchs stetig an. Beim 29:22 (49.) war das Spiel für den TSV längst entschieden. Als Hahlen etwas nachließ und HSG-Keeper Thomas Stennes einige Bälle parierte, kamen die Gastgeber wiederholt in Ballbesitz, schlossen aber durch die Bank viel zu überhastet ab. HSG: Stennes, Harst – Schubert (4), Werning (3), Güldner, Schadomsky (1), Vitic (3), Grebe (3), Richter, Unkell (5), Wendte (5)

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