1. www.westfalen-blatt.de
  2. >
  3. Lokalsport
  4. >
  5. Paderborn
  6. >
  7. Der doppelte Dreifach-Triumph

  8. >

23. Leiberger Volkslauf: Laura Stuhldreyer und Matthias Berkemeier schnappen sich den Sieg in der Gesamtwertung

Der doppelte Dreifach-Triumph

Bad Wünnenberg

Beim HTSV Leiberg sind sie immer noch begeistert über die starke Resonanz am 23. Leiberger Volkslauf, der – ausgehend vom Sportpark Aftetal – an zwei Wochenenden als virtueller Sololauf ausgetragen wurde. Es gab in der Damen- und Herrenwertung zwei zwei große Sieger: die Paderborner Kriminaloberkommissarin Laura Stuhldreyer (W30) vom Braun Vision Team und Matthias Berkemeier (LF Lüchtringen/U23).

wn

Gesamtsiegerin bei den Damen: Laura Stuhldreyer vom Braun Vision Team.

Der Leiberger Volkslauf ist Bestandteil der beliebten Hochstift-Cup-Serie und des Hochsauerländer Laufcups. Insgesamt 661 Starter nahmen die bekannten Strecken in reizvoller Landschaft über die Distanzen 5,2 Kilometer, 10 Kilometer und 20 Kilometer (Höhenunterschied 350 Meter) unter ihre Füße. 607 Ergebnisse wurden eingereicht. Laura Stuhldreyer und Matthias Berkemeier schnappten sich alle sechs Siegerpokale. „Die waren echt wahnsinnig schnell. Das war schon außergewöhnlich“, staunte Madlen Dören, 1. Vorsitzende des HTSV Leiberg. Sie fieberte mit allen mit, ein bisschen mehr vielleicht mit Vereinsmitglied Felix Schmidt (M35). Dessen neue 20-km-Bestzeit von 1:22,08 Stunden sollte aber letztlich „nur“ zu Rang vier reichen. Die zehn Kilometer schloss Schmidt dafür auf dem Bronzeplatz ab (36:37 min), und über die 5,2 Kilometer war lediglich Sieger Berkemeier 15 Sekunden schneller als der Leiberger.

Matthias Berkemeier war über 20 km (1:16,06 Std.), 10 km (34:50 min) und 5,2 km (20,20 min) die Nummer eins. Mit noch deutlicherem Vorsprung setzte sich Stuhldreyer durch. In 1:28,53 Stunden waren über die 20 Kilometer bloß neun Männer schneller als sie. Ihr Polster auf die Zweitplatzierte: 17 Minuten! Über die zehn Kilometer siegte die Läuferin des Braun Vision Teams in 40:35 Minuten knapp vor Verena Krois aus Borchen (40:57 min). „Am Sonntag des zweiten Wochenendes war ich ganz schön platt“, bekannte Stuhldreyer, die über die 5,2 Kilometer in 23:12 Minuten die Hembserin Claudia Reinold um sechs Sekunden distanzierte. Bloß sechs Männer waren schneller als dieses Frauenduo.

Zahlreiche andere Läufer und Walker absolvierten ebenfalls mehrere Strecken, sodass unter dem Strich etwa 480 Teilnehmer notiert werden konnten. Das wurde vom Veranstalter als „wahnsinnige Zahl“ registriert. „In den Vorjahren lagen wir bei etwa 450 Teilnehmern“, so Madlen Dören. „Wir haben nur positive Resonanz bekommen. Die Strecken waren gut markiert. Das war eine gute Alternative zum Präsenzlauf.“ Sie dankte den Aktiven für ihre Spendenbereitschaft, die einige hundert Euro in die Vereinskasse spülte. Besonders erfreut waren die Organisatoren darüber, dass mehr als 100 Sportler für den HTSV Leiberg antraten. „Eine stolze Zahl“, strahlte Madlen Dören.

„In Corona-Zeiten ist es sehr schwierig, als Verein zu leben“, fügte die 1. Vorsitzende an. „Es ist uns aber wichtig, unseren Sportlern etwas bieten zu können.“ Dazu gehörte der Volkslauf, dazu zählen auch Online-Angebote. Die „Funken“ etwa haben eine wöchentliche Challenge zu absolvieren; die Teilnahme am Lauf dazu gehörte. Aktuell steckt der Verein in konkreten Planungen zum Bau einer Downhillstrecke in Bad Wünnenberg, vom Hassel hinunter in Richtung Paddelteich.

Der dritte Wertungslauf des Hochstift-Cups steht vom 13. bis 24. Mai mit dem 35. Residenz-Abendlauf in Schloß Neuhaus auf dem Programm. Auch der wird ausschließlich virtuell ausgetragen. Alle Ergebnisse im Netz: https://www.htsv-leiberg.de

Startseite
ANZEIGE