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One-Day-Springturnier in Paderborn

Der Favorit heißt Haßmann

Paderborn (WB). Wie immer zu Beginn der Adventszeit veranstaltet der Reitverein Paderborn sein traditionelles One-Day-Event für Springreiter. Der Turniertag mit Springen bis zur Klasse S* steht am Samstag, 1. Dezember, auf dem Programm.

Felix Haßmann gehört beim hochkarätig besetzten One-Day-Event in Paderborn zu den Top-Favoriten. Foto: dpa

Die Teilnehmerliste mit internationalen Seriensiegern wie Felix Haßmann an der Spitze verspricht Springsport und Spannung vom Feinsten. An einem Tag fünf hochkarätige Prüfungen und ganz viel vorweihnachtliche Stimmung – das Konzept hat sich bewährt.

Um das Programm zu bewältigen, muss es früh losgehen: Morgens um 8 Uhr erklingt die Startglocke für das erste Starterpaar in der Springpferdeprüfung Klasse L. Hier gehen talentierte fünf- und sechsjährige Nachwuchspferde an den Start und werden von den qualifizierten Richtern nach ihrer Eignung für den Springsport rangiert. Anschließend beginnt um 9.30 Uhr die Springpferdeprüfung Klasse M. Die Bewertungskriterien sind genau wie in der ersten Springpferdeprüfung, doch die Abmessungen sind höher und auch die technischen Anforderungen – wie die Linienführung – anspruchsvoller. Beide Prüfungen für den vierbeinigen Nachwuchs sind für Pferde-Experten und Talentsucher besonders spannend.

Fünf Prüfungen und ganz viel vorweihnachtliche Stimmung

Nachdem die Youngster ihr Können gezeigt haben, geht es im Parcours um technisch gutes und stilistisch schönes Reiten. Ab 11.30 Uhr folgt ein Springen der Klasse M*, in dem die beste Note für den Reiter und das harmonische Gesamtbild vergeben wird.

Von 14.45 Uhr an werden die Anforderungen weiter gesteigert und die Hindernisse erhöht. Im Springen der Klasse M** geht es wieder um Strafpunktfreiheit und schnelles, präzises Reiten. Das fachkundige Publikum fiebert in den Zeitspringen immer leidenschaftlich mit und freut sich mit den Reitern und ihren vierbeinigen Partnern über jeden Erfolg.

Höhepunkt sind die Ritte um den Renate-Nixdorf-Preis

Nachdem die spannenden Prüfungen der Klasse M entschieden sind, stehen die Parcours-Designer Michael Neusesser und Jan Fischbach vor ihrer größten Aufgabe. Die Sprünge für den abschließenden Höhepunkt des Tages, das S-Springen mit einmaligem Stechen um den Sieg, sind bis zu 1,40 Meter hoch. Der Parcours soll anspruchsvoll, aber auch fair sein und möglichst flüssig überwunden werden können. Die Zeit spielt im ersten Umlauf aber noch nicht die große Rolle: Jeder, der ohne Springfehler und in der erlaubten Zeit ins Ziel kommt, qualifiziert sich für das Stechen um den Renate-Nixdorf-Preis. Das Springen beginnt um 18 Uhr und wird mit mehr als 50 Nennungen heiß umkämpft sein. Einige hocherfolgreiche Reiter wie die Seriensieger Markus Friedel und Henrik Griese werden alles geben, um den wertvollen Geld- und Ehrenpreis zu gewinnen. In diesem Jahr haben sie prominente Konkurrenz: Auch Felix Haßmann, der für seine Schnelligkeit im Stechparcours bekannt ist und als fast unschlagbar gilt, hat genannt. Doch aktuelle S-Erfolge und internationale Erfahrung helfen am Turniertag nicht weiter: Man muss schon auf den Punkt in Topform sein, das Pferd perfekt vorbereiten und dann noch das berühmte Quäntchen Glück haben.

So kommen alle großen und kleinen Freunde des Reitsports am ersten Dezembertag auf ihre Kosten: Hochtalentierte Reiter und Pferde, garantiert toller Sport und das besondere Ambiente in der festlich geschmückten Reitanlage machen einfach Spaß.

Der RV Paderborn freut sich auf alle Gäste und verzichtet auf Eintrittsgelder. Da die Reitanlage so schön geschmückt ist, findet am Sonntag, 2. Dezember, von 14 Uhr an auch direkt die Weihnachtsfeier des RV Paderborn statt.

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