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Volleyball: Nach der U18 ist auch die U16 des VoR Paderborn Westdeutscher Meister

Der nächste Triumph

Paderborn (WB). Nachdem die U18 des VoR Paderborn überraschend die Westdeutsche Meisterschaft gewonnen hatte, landete Erfolgscoach Juri Kudrizki mit der ebenfalls von ihm trainierten U16 den nächsten Coup. Der Meister der NRW-Liga wurde in Sundern seiner Favoritenrolle gerecht und erspielte sich ohne Satzverlust den westdeutschen Titel.

Westdeutscher Meister, die U16 des VoR Paderborn (von links): Luca Hasse, Simon Niggemeyer, Jessro Appelt, Andreas Duschik, Jona Quickstern, Tim Gesler, Alex Goecke, Eric Hauck und Florian Grothaus. Trainiert wird auch diese Mannschaft von Erfolgscoach Juri Kudrizki, der sich in vorderster Front kräftig mitfreut.

In der Vorrunde hatte sich das Team mit dem 1. VC Minden und Gastgeber RC Sorpesee auseinanderzusetzen. Um gar keine Zweifel aufkommen zu lassen, wer in Ostwestfalen das Sagen im Jungen-Volleyball hat, wurde der erste Satz gegen Minden mit 25:4 überdeutlich gewonnen. Der zweite Satz ging mit 25:14 an den VoR. Im zweiten Spiel gegen den Gastgeber war der Gegner nicht nur das Jungenteam des RC Sorpesee, sondern auch der stimmgewaltige Anhang des Ausrichters. Die Lokalmatadoren hatten zuvor gegen Minden gewonnen, wollten nun vor heimischer Kulisse auch den Favoriten düpieren und lieferten dem VoR im ersten Satz einen offenen Kampf. Den Paderbornern unterliefen Fehler, die sonst nicht vorkommen. Trotzdem konnten sie den Durchgang dank starker Angriffsbälle letztendlich mit 25:21 für sich entscheiden. Im zweiten Satz ließen sich die Kudrizki-Schützlinge nicht mehr aus der Ruhe bringen und gewannen diesen standesgemäß mit 25:10.

Siegessicher

Auf die Gruppensieger warteten Gruppenzweite. Dies war Im Fall des VoR der NRW-Liga-Vierte Moerser SC, dessen U18 bei der Westdeutschen Meisterschaft so siegessicher gewesen war, dass sie schon vorher die Unterkünfte für die Deutschen Meisterschaften gebucht hatte. Diese wurden dann aber fair an den Überraschungssieger Paderborn weitergegeben. Moers’ U16 kam nie für den Sieg in Frage. 25:7 und 25:22 hieß es für den überlegenen VoR.

Am Sonntag stand zuerst das Halbfinale gegen den NRW-Liga-Fünften TuB Bocholt an. Die Paderborner Talente gingen konzentriert in die Partie. Den starken Angriffsbällen und der guten Blockpositionierung hatte Bocholt nichts entgegenzusetzen, so dass nie ein Zweifel am Paderborner Sieg aufkam. Beide Sätze wurden klar mit 25:13 und 25:16 gewonnen.

Ewige Rivalen im Finale

Im Finale standen sich die beiden ewigen Rivalen im Jungen-Volleyball in NRW gegenüber. Der NRW-Liga-Zweite VV Humann Essen forderte den NRW-Liga-Meister zum Duell. Das Endspiel wurde vom Veranstalter als großes Event inszeniert. Einlauf der Mannschaften, dröhnende Musikuntermalung und Kommentierung des Spielverlaufes sorgten für eine ganz besondere Atmosphäre. Den ersten Satz konnte Essen noch offen gestalten. Paderborn lag zwar immer in Führung, der Abstand betrug aber nur ein bis drei Punkte. Erst Ende des Satzes zog der VoR davon und gewann mit 25:18. Dann drehte Paderborn richtig auf und Essen blieb sogar einstellig (25:9), was für ein Finale selten ist.

Kudrizki betonte, dass seine Mannschaft über Ausnahmetalente verfüge. So sind fast alle Spieler auch Mitglieder des von Wolfgang Schütz trainierten Landeskaders. Dieser meinte, dass er bei der U16 noch nie so starke Angreifer wie Andreas Duschik und Luca Hasse gesehen habe. Mit dem westdeutschen Meistertitel hat sich das Team auch für die Deutschen Meisterschaften der U16, die am 12. und 13. Mai in Rottenburg ausgetragen werden, qualifiziert.

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