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2. Football-Bundesliga: Paderborner verlieren in Berlin mit 28:35

Dolphins steigen ab

Paderborn (WB). Die Paderborn Dolphins stehen zwei Spieltage vor dem Ende der Saison als erster Absteiger aus der 2. Football-Bundesliga fest. Durch die 28:35-Niederlage bei den Berlin Adlern und dem überraschenden Sieg der Langenfeld Longhorns beim Tabellenzweiten Elmshorn haben die Paderborner keine Chance mehr auf den Klassenerhalt.

Timo Schäfers

Alle gegen einen: Vier Dolphins-Verteidiger versuchen den Berliner Angreifer zu stoppen, schaffen es aber nicht. Am Ende verlieren die Paderborner gegen die Adler mit 28:35 und steigen aus der 2. Football-Bundesliga ab. Foto: Sonja Matysiak

»Die Enttäuschung ist sehr groß, da wir nicht das gespielt haben, was wir können. Allerdings muss man auch sagen, dass wir nicht nur wegen dieser Niederlage abgestiegen sind, sondern vorher schon aufgrund von zahlreichen Verletzungen viel schief gelaufen ist«, bilanzierte Dolphins-Präsident Dave Schmidtmann, der in der Hauptstadt einen guten Start seiner Mannschaft zu sehen bekam: Drei Minuten vor Ende des ersten Viertels gingen die Paderborner durch einen Touchdown von Triston McCathern mit 7:0 in Führung.

Nach dem Seitenwechsel nahm das Unheil seinen Lauf

Die Berliner hatten Mitte des zweiten Spielabschnitts allerdings eine Antwort parat und glichen aus. Davon ließen sich die Dolphins jedoch nicht schocken und stellten durch den starken McCathern den alten Abstand wieder her (14:7).

Dass die Gäste diesen nicht mit ins dritte Viertel nahmen, lag daran, dass Bryan Zerbe 38 Sekunden vor Ende der Halbzeit per 14-Yard-Lauf doch noch den Ausgleich erzielte. »Das war vermutlich die spielentscheidende Szene, da haben wir uns nicht gut angestellt«, ärgerte sich Schmidtmann.

Nach dem Seitenwechsel nahm das Unheil für die Dolphins dann endgültig seinen Lauf: Berlin spielte phasenweise wie entfesselt und setzte sich auf 28:14 ab. Einzig McCathern war es mit seinem dritten Touchdown des Tages zu verdanken, dass die Paderborner noch mit Resthoffnung ins letzte Viertel gingen (21:28). Diese hatte auch noch Bestand, als Berlin zehn Minuten vor Schluss erneut auf 14 Punkte davonzog, da McCathern umgehend den Anschluss wiederherstellte. »In der Schlussphase haben wir alles versucht, aber es sollte nicht sein«, berichtete Schmidtmann.

»Uns erwarten in der Regionalliga richtig anspruchsvolle Gegner«

Obwohl die Dolphins in der aktuellen Spielzeit noch zwei Duelle vor der Brust haben, blickte der Präsident schon einmal auf die kommende Saison: »Uns erwarten in der Regionalliga richtig anspruchsvolle Gegner, die wir alle gut kennen. Ein direkter Wiederaufstieg ist keine Selbstverständlichkeit, das haben die vergangenen Jahre gezeigt. Fest steht, dass wir verstärkt auf unsere starke Jugend bauen werden. Einige von den Jungs haben bereits ihre Bereitschaft bekundet, auch im nächsten Jahr bei uns zu spielen.«

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