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Die noch zu durchlässige Dolphins-Defense steht in Bonn im Blickpunkt

Figlia zeigt sich selbstkritisch

Paderborn (WB/en). Vor dem Auswärtsspiel der Paderborn Dolphins bei den Bonn Gamecocks (Samstag, 16 Uhr) könnte den Gästen ein Quervergleich ganz große Sorgen bereiten. Doch Defense Coordinator Luigi Figlia lassen die bedrohlichen Zahlen kalt.

Ein Mann der klaren Worte: Paderborns Defense Coordinator Luigi Figlia. Foto: Elmar Neumann

Der Vergleich ist der folgende: Während die Dolphins zum Saisonauftakt der German Football League 2 Nord beim starken Aufsteiger Langenfeld Longhorns mit 27:57 unter die Räder kamen, setzten sich die Gamecocks in ihrem Heimspiel gegen den Neuling souverän mit 38:19 durch. Das heißt für den Paderborner Auftritt in Bonn? »Nichts«, antwortet Figlia. Der zeigt sich auch deshalb unbeeindruckt, weil er vor einer Woche Augenzeuge der Bonner Niederlage in Essen war. Da führten die Gamecocks vor dem Schlussabschnitt noch mit 18:14, um am Ende mit 18:35 zu verlieren. »Wir wollen und können dieses Spiel gewinnen. Es geht bei 0:0 los und wenn das Momentum erst mal auf unserer Seite ist, ist alles möglich«, sagt der Coach.

Luigi Figlia

Das große Paderborner Problem ist also weniger Bonn als vielmehr die Tatsache, dass die von Figlia verantwortete Verteidigungsarbeit bislang nicht den selbst formulierten Ansprüchen genügt. »Es wird Zeit, dass bei den Dolphins auch mal über Defense gesprochen wird«, hatte der 48-Jährige bei seiner Vorstellung gefordert. Jetzt wird über die Defense gesprochen, allerdings nicht so, wie sich der Italiener das damals vorgestellt hatte. Nach dem 27:57 in Langenfeld und dem 26:46 gegen Düsseldorf liegt der Schnitt der kassierten Punkte bei 51,5 und damit bei weitem über den 29,1 Zählern gen Ende der Vorsaison. »Da ich sehr selbstkritisch bin, fange ich mit der Suche nach den Gründen bei mir an«, sagt Figlia.

Den ausführlichen Bericht lesen Sie am Samstag, 13. Mai, im WESTFALEN-BLATT / Lokalsport Paderborn.

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