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Finja Bormann reitet zum Sieg – Matthias Berenbrinker triumphiert im Trophy-Finale

Großer Preis von OWL: Eine emotionale Angelegenheit

Paderborn

Mit einem echten Teufelsritt hat sich Finja Bormann den Großen Preis von OWL gesichert. Die 26-jährige Springreiterin siegte in der mit 52.000 Euro dotierten Hauptprüfung der OWL-Challenge auf dem Paderborner Schützenplatz vor Marco Kutscher und Simon Heineke.

Von Julia Queren

Finja Bormann und A crazy son of Lavina siegten im Großen Preis der OWL-Challenge auf dem Paderborner Schützenplatz. Foto: Thomas Hellmann

Riesengroß war der Jubel von Finja Bormann bereits direkt nach ihrem Ritt als drittletzte Teilnehmerin im Stechen und erst recht, als dann die letzte Starterin Katharina van Esser einen Abwurf kassierte. „Das war sehr emotional für mich“, beschreibt Finja Bormann ihre unbändige Freude. Denn ihren vierbeinigen Partner A crazy son of Lavina kennt sie seit seiner Geburt – Vater Franz Bormann hat ihn auf dem heimischen Hof im niedersächsischen Königslutter gezüchtet. Alle Ausbildungsstufen haben sie durchlaufen, und nun ist A crazy son of Lavina mit seinen 16 Jahren nicht mehr das jüngste Pferd. Gleichwohl wusste seine Reiterin: „Er ist in guter Form und super angespornt, wenn das Publikum da ist.“ Und das war es in Paderborn. Auf dem Weg zum letzten Sprung gab es aufmunternde Pfiffe von den Rängen als Zeichen dafür, dass sie gut in der Zeit liegt: Bei 34,11 Sekunden stoppte die Uhr.

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