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Kaderplanungen bei der U21 des SC Paderborn laufen

Keine Saison auf Biegen und Brechen

Paderborn

Es ist nicht klar, ob und wie die aktuelle Saison zu Ende gespielt werden kann. Trotzdem wirft die Spielzeit 2021/22 bereits ihre Schatten voraus. Auch beim U21-Oberligateam des SC Paderborn 07 laufen die Kaderplanungen auf Hochtouren.

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Paderborns U21-Coach Mitch Kniat hofft auf eine Fortsetzung der Saison, aber nicht um jeden Preis. Foto: Oliver Schwabe

„Die Gespräche mit dem Kader laufen. Die Signale sind allesamt positiv. Meine Spieler sind nicht zufrieden damit, dass ihr erstes Seniorenjahr derart unterbrochen worden ist. Sie wollen ihre Entwicklung in der neuen Saison fortsetzen, wenn es hoffentlich wieder normal läuft“, so SCP-II-Trainer Michél Kniat. Die Möglichkeiten dafür sind beim SCP da. „Bei entsprechender Leistung besteht die Chance, zu den Profis aufzurücken. Beispiele haben wir mit Jesse Tugbenyo, Adrian Oeynhausen und Ron Schallenberg genug. Das motiviert“, meint Kniat. Da die Gespräche mit dem aktuellen Kader noch laufen, gibt es in Sachen externer Neuzugänge oder auch bei Abgängen bisher nichts zu vermelden. „In den nächsten zwei bis drei Wochen werden wir sicher weiterkommen“, sagt Kniat, der sein Team derzeit über Onlinekurse fit hält. Dazu hat jeder Laufeinheiten zu absolvieren und die Daten an das Trainerteam zu schicken. Die Arbeit auf dem Platz ersetzt das nicht. „Ich bin gespannt, wie es weitergeht. Wir wollen alle wieder auf den Platz. Aber letztendlich kommen alle Spieler aus einer Phase wie nach einem Kreuzbandriss. Ich habe schon die Sorge, dass das Verletzungsrisiko steigt, wenn wir nur eine kurze Startphase haben und dann schnell wieder in den Wettkampfmodus müssen. Ich hoffe, dass der Verband da kluge Entscheidungen im Sinne der Gesundheit der Spieler trifft“, fordert Kniat. So wäre es aus seiner Sicht fatal, direkt mit Englischen Wochen zu starten, nur um die Saison durchzuziehen. „Es ist möglich, die Saison zu Ende zu spielen. Aber die Gesundheit steht über allem. Das darf nicht auf Kosten der Spieler gehen, sollte sich aber auch nicht über den Juni hinaus ziehen. Denn Fußballer haben nun einmal den Rhythmus, von Saison zu Saison zu denken.“

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