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NRW-Meisterschaften: PSV-Masters sammeln in Kamen 17 Medaillen

Kleines Team, große Beute

Paderborn (WB). Die Mannschaft des 1. Paderborner Schwimmvereins, die bei den Mastersmeisterschaften des Landesschwimmverbandes NRW an den Start gegangen ist, war schon mehrfach kleiner, doch selten erfolgreicher.

Jan-David Jäger, Gabriele Sewald, Patrick Zelichowski, Igor Uwarow-Knüwer, Benjamin Wulf und Ines Schuh (von links, es fehlt Britta Schindewolf) gewinnen für den 1. Paderborner Schwimmverein 17 Medaillen bei den NRW-Meisterschaften der Masters in Kamen. Foto:

Mit sieben Aktiven fischten die PSV-Masters jetzt 17 Medaillen aus dem Wasser des Kamener Hallenbades, wo sich jetzt die besten Schwimmerinnen und Schwimmer der verschiedenen Altersklassen trafen und um Meisterschaftsehren kämpften. Erfolgreichste Paderbornerin war wieder einmal Gabriele Sewald, die in der AK 60 in fünf Rennen viermal den Titel der NRW-Landesmeisterin erringen konnte. Sie war weder auf den Freistildistanzen über 50 Meter (0:38,08 Minuten), 100 Meter (1:23,77 Minuten) sowie 200 Meter (3:06,72 Minuten) noch über die 100 Meter Rücken (1:38,83 Minuten) zu schlagen und holte sich über 50 Meter Rücken dazu noch die Bronzemedaille.

Patrick Zelichowski war bester männlicher Akteur

Patrick Zelichowski, als Angehöriger der AK  25 einer der jüngsten im PSV-Team, war in der Gesamtausbeute sogar noch ein wenig erfolgreicher und damit bester männlicher Akteur. Er gewann in zwei tollen Rennen über 50 Meter (0:30,31 Minuten) und 100 Meter Brust (1:08,33 Minuten) den jeweiligen Meistertitel und darüber hinaus zweimal Silber in den Sprints über die 50 Meter Schmetterling (0:26,94 Minuten) und Freistil (0:24,81 Minuten). In zwei weiteren Einzeldisziplinen gab’s noch Bronze für den Lehramtsanwärter. Zusammen mit Benjamin Wulf, Igor Uwarow-Knüwer und Jan-David Jäger sicherte Patrick sich zudem zwei Goldmedaillen in den Staffeldisziplinen, so dass er unter dem Strich mit acht Medaillen den Heimweg antreten durfte.

Britta Schindewolf glänzt mit einer makellosen Bilanz

Britta Schindewolf, längst gestandene Pädagogin an der Von-Fürstenberg-Realschule, kann bei einem Start und einem Titel in der AK 55 (200 Meter Freistil, 2:27,60 Minuten) mit einer makellosen Bilanz aufwarten. Ines Schuh, ebenfalls beruflich im Lehramt unterwegs, gewann auf der 25-Meter-Bahn in Kamen Silber über 200 Meter Freistil und über 100 Meter Lagen die Bronzemedaille.

Bronze im Einzel über 100 Meter Freistil für Jan-David Jäger

Bronze gab es auch im Einzel über 100 Meter Freistil in sehr guten 0:55,62 Minuten für Jan-David Jäger, der sich danach noch zwei Staffelstarts vergolden ließ. Für diese beiden Teams über 4 x 50 Meter Lagen und 4 x 50 Meter Freistil waren dann auch Benjamin Wulf und Igor Uwarow-Knüwer unersetzlich und wichtiger Bestandteil beim Sieg gegen die Konkurrenz aus dem größten Bundesland. Dass sie bei ihren Einzelstarts nur knapp an den Medaillen vorbeischrammten, konnten sie mit den beiden Staffel-Goldmedaillen gut ausgleichen.

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