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Handball-Verbandsliga: Florian Weißelstein verlässt die HSG Altenbeken/Buke nach dieser Saison

Kreisläufer gesucht

Altenbeken  (WB). Innerhalb einer Woche hat Handball-Verbandsligist HSG Altenbeken/Buke drei Heimspiele absolviert. Mit zwei Siegen (31:26 gegen TuS Spenge II und 34:22 gegen HSG Hüllhorst) sowie einer Niederlage (24:30 gegen TSV Hahlen) wurde zwar das Optimum von sechs Punkten verpasst, Altenbeken/Buke nimmt aber nach wie vor einen tollen zweiten Tabellenplatz ein.

Markus Schlotjunker

Studium beendet: Kreisläufer Florian Weißelstein, der hier mit kraftvollem Körpereinsatz zum Abschluss kommt, wird die HSG Altenbeken/Buke nach dieser Saison verlassen. Ihn zieht es wohl zurück in den „Pütt“. Foto: Markus Schlotjunker

Mit der Partie gegen Hüllhorst hat gerade erst die Rückrunde der laufenden Spielzeit begonnen, doch die Planungen für die kommende Saison sind längst angelaufen. Udo Schröder, der Sportliche Leiter der HSG, setzt dabei auf Kontinuität: „80 Prozent des aktuellen Kaders machen weiter. Zwei, drei Wackelkandidaten haben wir noch.“ Deren noch nicht finale Entscheidung hängt vor allem vom jeweiligen beruflichen Werdegang ab. Bei Yannic Hennemann, der auch am vergangenen Samstag wieder mit auf der Bank saß und die Mannschaft unterstützte, liegt es am Knie, das in Kürze noch einmal operiert werden muss. Somit wird er in dieser Serie wohl kein Spiel mehr bestreiten.

Fest steht bislang ein definitiver Abgang: Kreisläufer Florian Weißelstein zieht nach Ende seines Studiums wahrscheinlich zurück in seine Heimat nach Essen. Für seine Position sucht Schröder neben einem Linkshänder für Rechtsaußen auch vornehmlich nach Neuzugängen. „Es waren schon Spieler zum Probetraining bei uns. Ein Kreisläufer war auch dabei“, berichtet Schröder. Dabei handelt es sich vermutlich um Moritz Jebram vom Landesliga-Spitzenreiter Handball Bad Salzuflen, der früher in Augustdorf schon 3. Liga gespielt hat.

Lob für Trainer Jan Schwensfeger

Wie die Mannschaft nächste Saison aussehen wird, interessiert natürlich auch HSG-Trainer Jan Schwensfeger. Er und auch der Sportliche Leiter haben schon signalisiert, dass sie an einer Fortsetzung der Zusammenarbeit interessiert sind, wenn denn ein vernünftiger Kader vorhanden ist. Generell ist Schröder, der die erste Herren früher auch schon mal in der Verbandsliga trainiert hat, mit der Schwensfegers Arbeit überaus zufrieden: „Jan passt absolut zum Verein. Ich bin sehr zufrieden mit der Entwicklung der Mannschaft“, lobt Schröder. So erfolgreich soll und kann es also weitergehen mit der HSG. „Der Vorstand wie auch ich sehen uns in der Verbandsliga gut aufgestellt. Sollte die Oberliga allerdings urplötzlich daherfliegen, würden wir nicht Nein sagen“, sagt Schröder. Bei sechs Punkten Rückstand auf den starken Spitzenreiter TSG Harsewinkel ist das aktuell kein Thema.

Verfolger auf Abstand halten

Nach der unerwarteten Pleite gegen Hahlen ist es eh wichtiger, dass Altenbeken/Buke die hinter ihr platzierten Teams wie Senden und Brockhagen, die nur zwei Punkte weniger als die HSG aufweisen, auf Abstand hält. „Schon unser nächstes Spiel auswärts in Brake wird nicht einfach“, schaute Jan Schwensfeger am Samstagabend schon nach vorn. In der Tat: Brake hat diese Saison zu Hause bislang immer gewonnen, nur gegen den Spitzenreiter mit einem Tor verloren. Zeigt Altenbeken/Buke aber wieder so eine konzen-trierte Mannschaftsleistung wie gegen Hüllhorst, sollte auch in Bielefeld ein Sieg drin sein.

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