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Das Jahr beginnt für den Paderborner mit zwei besonderen Turnieren

Golfprofi Alexander Knappe vor millionenschwerem Auftakt

Paderborn

Dank der zwei Top-30-Platzierungen gen Ende des Vorjahres liegt Alexander Knappe zu Beginn dieses Jahres in der Gesamtwertung der DP World Tour, dem Race-to-Dubai-Ranking, auf Rang 63. 

Alexander Knappe (33) hat sich zwei Wochen lang in Dubai auf die Fortsetzung der DP World Tour vorbereitet und steht von Donnerstag (19. Januar) an bei der mit neun Millionen US-Dollar dotierten Abu Dhabi HSBC Championship am Abschlag. Foto: Robbie Chisnall

Dieser Zwischenstand hat noch nicht viel zu sagen, da erst sechs Turniere absolviert sind und bis Mitte November noch mehr als 30 warten, aber zumindest steht der Paderborner Golfprofi schon mal in etwa da, wo er sich auch am Saisonende nur zu gerne sähe – auf einem Platz, der ihm den Verbleib auf der einstigen European Tour garantierte.

„Es ist ein gutes Gefühl, schon einige Punkte auf dem Konto zu haben und es wäre super, auch in zehn Monaten noch in diesem Bereich der Rangliste zu stehen, aber ich glaube nicht, dass es mir hilft, so weit nach vorne zu schauen. Ich fahre besser damit, von Woche zu Woche zu blicken und hoffe nun erst einmal, dass ich gut ins Jahr starte“, sagt Knappe vor einem Auftakt, der es in sich hat.

Da es der 33-Jährige nicht nur irgendwie, sondern sogar als Gesamtdritter der Challenge Tour zurück auf die DP World Tour geschafft hat, ist er mit von der Partie, wenn nun direkt die ersten beiden Turniere der sogenannten Rolex Series auf dem Plan stehen. Sowohl in Abu Dhabi als auch eine Woche später beim Hero Dubai Desert Classic geht es jeweils um ein Gesamtpreisgeld von neun Millionen US-Dollar, wovon allein 1,5 Millionen für den Sieger reserviert sind.

Dritter Auftritt bei einem Rolex-Series-Event

Die Abu Dhabi HSBC Championship beginnt für Knappe am Donnerstag um 12.45 Uhr (9.45 Uhr MEZ) in einem Dreierflight mit dem Schweden Jens Dantorp und dem Spanier Nacho Elvira. Für den Athleten vom GC Paderborner Land ist es der dritte Start überhaupt bei einem Rolex-Series-Event und der erste seit sechs Jahren. Die bislang beste Platzierung gelang Knappe bei der Scottish Open 2017, als er nach zwei Runden sensationell in geteilter Führung lag und am Ende den 26. Platz belegte. Das damals erspielte Preisgeld von umgerechnet etwas mehr als 57.200 Euro ist immer noch seine persönliche Bestmarke.

Bei dem Versuch, es erneut in die Top30 zu schaffen, setzt Knappe gleich auf sechs Neuzugänge. Nach zehn Jahren mit Nike-Eisen in den Händen hat ihm sein Management (Sportyard) einen Sechsschlägervertrag (Eisen 4 bis 9) mit Hersteller Wilson verschafft. Auch auf der Kappe und der Tasche steht der Schriftzug des neuen Sponsors, derweil das Nike-Logo alle weiteren Kleidungsstücke ziert.

Wie im vergangenen Jahr hat sich der gebürtige Briloner auch in den ersten beiden Wochen dieses Jahres in Dubai auf die frühen Herausforderungen der Golfsaison vorbereitet. Unter anderem auf dem Gelände der Tommy Fleetwood Academy in den Jumeirah Golf Estates. Wieder – ebenfalls analog zum Vorjahr – Seite an Seite mit einigen großen Namen seiner Sportart.

Ein entscheidender Unterschied im Vergleich zu 2022

Doch im Gegensatz zu 2022, als er sich anschließend nach Südafrika in Richtung Challenge Tour verabschieden musste und sich die Stars nach Abu Dhabi aufmachten, ist Knappe nun wieder mit dabei, wenn es auf höchstem Niveau um das ganz große Geld geht: „Ich musste in diesen Tagen mehrfach daran denken, wie blöd ich das im letzten Jahr fand. Die Jungs durften hierbleiben, ich musste weg. Umso schöner ist das Gefühl, dass es in diesem Jahr anders ist, ich es zurück auf die DP World Tour geschafft habe. Das tut richtig gut.“ 

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