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Junioren-Bundesliga: U17 möchte auch nach dem Heimspiel gegen Dortmund über dem Strich stehen

SCP fordert die Borussen

Paderborn

Sowohl die U19 als auch die U17 sind an diesem Samstag in der Bundesliga gefordert. Es steht ein Doppel-Duell gegen Borussen auf dem Spielplan. Für die U17 ist es gleichzeitig der Jahresabschluss.

Von Peter Klute

Trainer Oliver Döking und die U17 des SC Paderborn 07 freuen sich auf das Heimspiel gegen Dortmund. Foto: André Adomeit

A-Junioren-Bundesliga: Borussia Mönchengladbach - SC Paderborn (Sa., 13 Uhr). Die Mannschaft von Dennis Schmitt ist seit drei Spielen ungeschlagen und das soll auch am Niederrhein so bleiben. „Wir fahren dorthin, um das Spiel zu gewinnen. Wir spielen für unsere Verhältnisse eine gute Saison und sind selbstbewusst“, sagt Schmitt und zieht einen Vergleich zur Vorsaison. Damals hatte die U19 des SCP zum gleichen Zeitpunkt erst vier Punkte, jetzt sind es schon 13. „Aber trotzdem ist es eng und jedes Spiel brutal schwer“, sagt der Coach.

Kapitän Luis Flörke fällt weiter aus, fraglich ist der Einsatz eines weiteren Innenverteidigers. Kevin Krumme hatte sich im Training vor dem Spiel am vergangenen Wochenende gegen RW Oberhausen (1:1) ein Außenband am Knöchel gerissen und musste passen. „Mal schauen, ob es bis Samstag reicht. Es ist seine Entscheidung“, sagt Schmitt.

B-Junioren-Bundesliga:  SC Paderborn 07 - Borussia Dortmund (Sa., 11 Uhr). Der SCP steht über dem Strich und möchte diese Platzierung gerne mit ins neue Jahr nehmen. Nach dem Westfalen-Derby gegen den BVB ist Winterpause, weiter geht es erst am 26. Februar 2023 mit dem Auswärtsspiel bei den Sportfreunden Siegen. „Klar würde uns das gut tun“, gibt Trainer Oliver Döking gerne zu, sagt aber auch: „Unabhängig davon sind die Jungs heiß darauf, gegen den BVB zu zocken und sich für ihren Aufwand im Training zu belohnen. Dortmund zählt sicher zu den besten Mannschaften in der Liga und vielleicht auch darüber hinaus. Für uns wird entscheidend sein, dass wir genügend Frische haben.“

Das gilt insbesondere für Leo Kreier, der beim 0:1 in Duisburg krank gefehlt hatte und auch zu Beginn dieser Woche noch nicht trainieren konnte, sowie Fynn Meyer, der nach einer Gelbsperre zwar wieder zum Einsatz kommen könnte, aber aufgrund einer Erkältung ebenfalls angeschlagen ist. Emre Gündogdu kehrt nach Sperre zurück. „In Duisburg haben wir uns selbst geschlagen, weil wir große Chancen nicht genutzt haben. Gegen den BVB werden wir nicht so viele Gelegenheiten bekommen“, so Dökings Prognose.

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