1. www.westfalen-blatt.de
  2. >
  3. Lokalsport
  4. >
  5. Paderborn
  6. >
  7. „Sie pusht mich jedes Mal mehr“

  8. >

Squash: Ineta Mackevica dominiert in Hamburg und besiegt im Finale PSC-Vereinskollegin Saskia Beinhard

„Sie pusht mich jedes Mal mehr“

Paderborn

Ineta Mackevica vom Paderborner Squash Club (PSC) hat in Hamburg das PSA-Challenger-Weltranglistenturnier DSQV-Sportwerk Series No. 5 gewonnen (wir berichteten am Montag). Im Finale besiegte sie ihre PSC-Teamkollegin Saskia Beinhard und bleibt damit in Hamburg bei der seit November 2020 gestarteten deutschen Weltranglistenserie aus bisher fünf Turnieren bei vier Turnierteilnahmen ungeschlagen.

wn

Foto: Henning Angerer

Die 28-jährige in Paderborn lebende Lettin feierte an der Elbe einen Start-Ziel-Sieg und gab im gesamten Turnierverlauf keinen Satz ab. Im Endspiel gewann die topgesetzte Favoritin mit 11:9, 11:2, 11:9 gegen die Deutsche Meisterin Saskia Beinhard (WRL 147). Mackevicas Weg ins Finale führte über Mai-Ly Nguyen ( Rhein-Neckar) und Katerina Tycova (SCSPORTS4YOU!).

„Saskia verbessert sich von Spiel zu Spiel und pusht mich jedes Mal mehr. Es war ein gutes Match für mich, obwohl ich mich aufgrund eines Turniers vor einer Woche nicht ganz frisch fühlte. So habe mich nicht so sehr auf Taktik konzentriert, sondern einfach darauf, ein gutes Spiel zu machen. Ich freue mich auf das nächste Match gegen Saskia“, sagte Ineta Mackevica nach ihrem Finalsieg.

„Natürlich hatte ich gehofft, ein besseres Ergebnis zu erzielen. Das Spiel hat mir gezeigt, woran ich arbeiten muss und will. Ich hoffe, dass ich bald wieder bessere Trainingsmöglichkeiten habe, um an diesen Dingen nachhaltig arbeiten zu können und mich weiter zu entwickeln“, kommentierte die 22-jährige Beinhard.

Die mit 16 Jahren jüngste Paderbornerin Lea-Iris Murrizi, (WRL 241) gewann zunächst ihr erstes Match gegen Laura Goulding (Kaifu Ritter) und unterlag im Halbfinale Beinhard in drei Sätzen.

Im Herrenfeld erreichte Tobias Weggen nach zwei 3:0-Erfolgen über seinen PSC-Trainer Hendrik Vössing und Christoph Bluhm (RSB in Rheydt) das Halbfinale, in dem er vom topgesetzten Niederländer Roshan Bharos (WRL 113, Airport Squash) in drei Durchgängen gestoppt wurde. „Leider habe ich etwas zu spät angefangen, das richtige Spiel zu spielen. Aber ich nehme viel Positives aus diesem Turnier mit“, sagte Weggen. Erst im dritten Satz bot er Bharos die Stirn, konnte aber die Chance auf den Satzgewinn und damit das Spiel wieder offener zu gestalten, nicht nutzen. Der 22-jährige Nationalspieler ist im April-Ranking der Weltrangliste auf Platz 249 geklettert.

Startseite