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Football-Regionalliga: Anfang August soll‘s losgehen. Verband hat vorläufige Staffeleinteilung veröffentlicht

US-Boys kommen am 15. Juni

Paderborn

Die sinkenden Infektionszahlen, der Impffortschritt und das immer besser werdende Wetter schüren berechtigte Hoffnungen: Die Paderborn Dolphins gehen davon aus, dass in Nordrhein-Westfalen im August ein Football-Spielbetrieb aufgenommen werden kann.

Vorfreude bei den Paderborn Dolphins: Anfang August soll der Kick-off der Football-Regionalliga erfolgen. Foto: Jörg Manthey

Der Verbandsspielausschuss (VSA) hat die vorläufige Ligeneinteilung auf Basis der Vereinsmeldungen aktualisiert. Demnach bekommen es die Dolphins in Liga drei mit den Troisdorf Jets, Bonn Gamecocks, Bielefeld Bulldogs, Cologne Falcons, Düsseldorf Bulldozer und Gelsenkirchen Devils zu tun. Absolviert wird eine Einfachrunde mit sechs Spieltagen. Als vorläufiger Zeitrahmen für die NRW-Mannschaften bis einschließlich der Regionalliga gilt: Die Senioren starten ab dem 7. August, die Jugendmannschaften ab dem 21. August in die verkürzte Meisterschaft.

Bei den Dolphins, die sich ja den Aufstieg in die GFL2 ans Revers geheftet haben, ist das Mannschaftstraining unter Einhaltung der Hygieneregeln reibungslos angelaufen. „Die Beteiligung ist gut. 75 bis 80 Prozent der Spieler sind da“, erzählt Headcoach Jason Irmscher. Aktuell werde viel im individuellen Bereich gearbeitet. Inzwischen haben die Dolphins auch ihr eigenes Kraftstudio. Um alle Spieler rechtzeitig fit zu bekommen, hat der Verein einen Zehn-Wochen-Plan inklusiver dreier Mini-Camps erstellt; in gut 22 Trainingseinheiten gilt es, bis Anfang August das Playbook zu etablieren. Da passt es trefflich, dass am 15. Juni die drei US-Importspieler eingeflogen werden: Quarterback Craig Coffman (26), Linebacker Zachary Hunter (24) und Runningback Chris Elliott (29). Aktuell fahnden die Dolphins noch nach potenziellen Testspielgegnern.

Insgesamt haben in NRW 163 Tackle-Footballteams gemeldet. Vorsorglich hat Verbandspräsident Peter Springwald darauf hingewiesen, dass im Falle einer erneuten Saisonabsage die Lizenzgebühren für 2021 in voller Höhe erstatten werden. Zudem werde es keine Strafen für Corona- oder Personalmangel bedingte Rückzüge während der Saison geben. „Vielleicht können wir damit manchem Verein schon ein paar Sorgen nehmen.“ Einige Teams haben ihre Mindestpasszahlen noch nicht erfüllt. Am 17. Juni trifft sich der VSA erneut, um die Spielpläne zu erstellen.

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