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Handball-Landesliga: TSV Schloß Neuhaus unterliegt TuS Bielefeld/Jöllenbeck II 25:26

Vierte Heimniederlage in Folge

Schloß Neuhaus  (WB). Handball-Landesligist TSV Schloß Neuhaus verliert zuhause gegen den TuS 97 Bielefeld/Jöllenbeck II mit 25:26 (13:13). Das ist die vierte Heimniederlage in Folge. Von sechs Spielen in 2020 hat der Neuling nur eins gewinnen können.

Markus Schlotjunker

Der eingewechselte Christian Gettert erzielte durch zwei Siebenmeter den 13:13-Pausenstand und traf insgesamt sechsmal. Am Ende aber kassierte der TSV Schloß Neuhaus eine Heimniederlage. Foto: Markus Schlotjunker

Es ging gut los für die Schlossherren, die nach sieben Minuten mit 4:2 und nach 13 Minuten mit 8:5 vorne lagen. TSV-Trainer Michael Steffan hatte gegenüber den vorigen Spielen wieder eine volle Bank und musste im Abwehr-Innenblock wie im Angriff nicht mehr improvisieren beziehungsweise umstellen. Jeder spielte auf seiner angestammten Position. So ging Schloß Neuhaus, angeführt von Spielmacher Nico Kuhlenkamp, dank der Tore der ebenfalls in den Kader zurückgekehrten Schuster-Brüder Fabian und Dominik, die neun der 13 TSV-Treffer in Hälfte eins erzielten, in Führung.

23:20-Führung verspielt

Nach dem 8:5 ging es aber nicht so erfolgreich weiter. TuS-Trainer Stephan Neitzel nahm nämlich eine Auszeit und stellte seine Defensive so ein, dass sie fortan offensiver nach vorne rückten und vor allem die rechte Angriffsseite der Gastgeber sowie Kuhlenkamp auf Rückraum Mitte weit zurückdrängten. „Damit hatten wir unsere Probleme“, musste Steffan eingestehen. Bei seiner Mannschaft wuchs die Fehlerquote im Angriff immer weiter an, folgerichtig lag der TuS plötzlich 13:11 vorne. Zwar konnte der eingewechselte Christian Gettert durch zwei Siebenmeter zur Pause zum 13:13 ausgleichen, nur wurde es in der Offensive von Schloß Neuhaus nach Wiederanpfiff nicht besser. Ball um Ball wurde im wahrsten Sinne weggeworfen, brachten sich die Gastgeber doch insbesondere durch Fehlpässe selbst aus dem Konzept. Dabei war die Abwehr mit dem erneut äußerst stark parierenden Torwart Ruben Süß 60 Minuten lang in Kampfmodus und konzentriert. Zahlreiche Bälle wurden geblockt oder aufmerksam weggefangen. Da sich aber vorne Fehlwürfe und -pässe häuften, lagen die Gäste vorne. Mehrfach ging Jöllenbeck in Front, aber als der TSV das Spiel von 19:20 auf 23:20 (51.) gedreht hatte, schien doch alles gut zu werden. „Danach haben wir aber leider vorn zu hektisch abgeschlossen“, kommentierte Steffan die vielen Fehler. Jöllenbeck zog mit fünf Toren in Folge wieder vorbei. Trotzdem kam der TSV noch mal zurück und glich aus, doch sechs Sekunden vor Schluss trafen die Gäste zum Sieg. TSV: Süß, Lippe – Schmidt, Born, Langer (1), Johannknecht (1), Stammen (2), Gettert (6/2), Malina (2), Lange, Dominik Schuster (5), Fabian Schuster (6), Kuhlenkamp (2)

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