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OWL-Challenge findet vom 11. bis 15. September auf dem Paderborner Schützenplatz statt.

»Wir sind bereit«

Paderborn  (WB). Noch drei Wochen, dann steigt wieder das große Paderborner Reitturnier auf dem Schützenplatz . Mitarbeiterin Julia Pongratz sprach mit dem 1. Vorsitzenden der Turniergemeinschaft Paderborn und Region (TuPaRe), Meinolf Päsch.

Auf dem Schützenplatz wird in drei Wochen die OWL-Challenge ausgetragen. Foto: Jörn Hannemann

Herr Päsch, in diesem Jahr geht das Paderborner Turnier erstmals mit einem neuen Namen an den Start. Aus der Paderborn Challenge wird die OWL Challenge. Wie kam es zu dieser Namensänderung?

Meinolf Päsch: Wir haben uns ganz bewusst für eine Namensänderung des Turniers entschieden und dies im Wesentlichen aus zweierlei Gründen: Zum einen haben viele Förderer und Unterstützer aus der Region schon häufig den Wunsch geäußert, hier einen regionalen Akzent zu setzen. Wir wissen zudem auch, dass viele Besucher aus ganz OWL zum Schützenplatz in Paderborn kommen, um hier Reitsport par excellence zu erleben. Zum anderen erhält das Turnier dadurch eine starke Position im Vergleich zu anderen größeren internationalen Turnieren, da marketingtechnisch eine der wirtschaftlich herausgehobenen Regionen in Deutschland dahintersteht. Beide Argumente sind meines Erachtens für die Zukunft sehr wichtig. Aktuell freuen wir uns außerdem, dass wir weiterhin eine Etappe der beliebten Riders Tour sind.

Bei der OWL Challenge hat sich aber nicht nur der Name geändert. Es gibt auch einige Neuerungen im Gesamtkonzept des Turniers. Welche Innovationen erwarten die Besucher und Zuschauer auf dem Schützenplatz?

Päsch: Nach dem Motto »alles bleibt neu« versuchen wir das Turniergeschehen immer noch attraktiver zu machen. Erstmals wird es möglich sein, dass man den Schützenplatz als Rundweg beschreiten kann. Das heißt, dass die Zuschauer tatsächlich um den gesamten Turnierplatz, rund um die alte Kastanie flanieren können. Des Weiteren gibt es in diesem Jahr erstmals einen Kunst- und Handwerkermarkt mit mehr 20 Ausstellern. Hier werden ausschließlich handgefertigte und selbstgemachte Produkte angeboten. Außerdem gibt es am Freitag zum Abschluss des Turniertages ein tolles Showprogramm. Fester Bestandteil ist weiterhin das umfangreiches Angebot für Kinder und Familien rund um den Turnierplatz.

Wie sehen Sie die langfristige Perspektive des internationalen 3*-Turniers, das sich jetzt schon seit einigen Jahren ohne einen Hauptsponsor beweisen muss?

Päsch: Bereits seit 2016 muss sich dieses großartige Reitsportevent ohne die Unterstützung eines Titel- und Hauptsponsors beweisen. Das ist uns bis heute gut gelungen. Um die OWL-Challenge aber auch für die kommenden Jahre zu sichern beziehungsweise weiterzuentwickeln hoffen wir, gemeinsam mit der veranstaltenden Agentur Engarde Marketing GmbH, neue Förderer und Sponsoren aus ganz Ostwestfalen-Lippe zu gewinnen. Mit dem vor zwei Jahren gestarteten Programm »4.40 für die Region« haben wir dafür eine Basis geschaffen. Gesucht werden hier 40 Partner, die jeweils mindestens 4000 Euro zum Turnier beitragen. Das können Privatpersonen, Institutionen und Unternehmen sein – schlicht jedermann.

Wie erfolgreich sind die regionalen Trophys in diesem Jahr und gibt es auch im Jahr 2020 eine Fortsetzung der Serien?

Päsch: Die Sparkassen-Trophy, der GroWi-Springpferde-Cup und die Führzügeltrophy der TuPaRe sind für uns eine echte Förderung des Amateur-Sports in der Region. Mit fast 1000 Nennungen in diesem Jahr gehören diese Qualifikationen zu den größten Höhepunkten des heimischen Pferdesports. Die Besten aus diesen Qualifikationen nehmen am großen Finale des internationalen Reitturniers teil. Für die regionalen Reiterinnen und Reiter, dies gilt auch insbesondere für die Kleinsten der Kleinen, ist das eine wunderbare Gelegenheit sich neben den internationalen Reitsport-Champions zu präsentieren. Auf Grund bereits vorliegender Zusagen von Unterstützern und Förderern wird es eine Fortsetzung dieser regionalen Serien auch im kommenden Jahr geben.

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